Anfang des Inhaltsbereichs

Prozessdokumentation Entstehung von Aufrollungsdifferenzen  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Einsatzmöglichkeiten

Wenn Sie Gehaltsbestandteile eines Mitarbeiters rückwirkend ändern, ermittelt das System Differenzbeträge und gibt sie als Aufrollungsdifferenzen an die aktuelle Abrechnungsperiode weiter.

Ablauf

Bei rückwirkenden Änderungen von Gehaltsbestandteilen wird der Betrag der Lohnart /560 (Auszahlungsbetrag) nicht verändert. Die Ermittlung und Weitergabe der Aufrollungsdifferenzen läuft in den folgenden Schritten ab:

  1. Das System ermittelt für die zurückliegende Abrechnungsperiode einen neuen Auszahlungsbetrag, speichert diesen Wert jedoch nicht im Abrechnungsergebnis.
  2. Das System ermittelt für das Rückrechnungsergebnis die Differenz zwischen dem neuen Auszahlungsbetrag und dem ursprünglichen Auszahlungsbetrag.
  1. Das System übergibt den Betrag der Lohnart /551 (Aufrollungsdifferenz) aus dem Rückrechnungsergebnis mit umgekehrtem Vorzeichen an das Abrechnungsergebnis der aktuellen Abrechnungsperiode und speichert ihn in der Lohnart /552 (Nachverrechnung aus Vorperiode):

Die Lohnarten /551 (Aufrollungsdifferenz) und /552 (Nachverrechnung aus Vorperiode) tragen also stets unterschiedliche Vorzeichen:

Änderung

Vorzeichen der Lohnart /551 (Aufrollungsdifferenz) im Rückrechnungsergebnis

Vorzeichen der Lohnart /552 Nachverrechnung aus Vorperiode im Abrechnungsergebnis der aktuellen Abrechnungsperiode

Ein Entgeltbestandteil eines Mitarbeiters wird rückwirkend erhöht

negativ

positiv

Ein Entgeltbestandteil eines Mitarbeiters wird rückwirkend gekürzt

positiv

negativ

Siehe auch:

Buchung von Aufrollungsdifferenzen