Einsatzmöglichkeiten
Werttreiberbäume ermöglichen Ihnen die Analyse von komplexen Zusammenhängen, die zwischen Kennzahlen, die als Werttreiber interpretiert werden, bestehen. Dazu bauen Sie ein gerichtetes Netz auf, in dem beispielsweise der Geschäftswert den Wurzelknoten bildet. Mit diesem Wurzelknoten verbinden Sie die Werttreiber, die unmittelbaren Einfluss darauf haben, usw. Dabei dringen Sie über (abstrakte) generische Werttreiber – wie z.B. die Werttreiber im Rahmen des Shareholder-Value-Ansatzes von Alfred Rappaport – zu Ihren geschäftsspezifischen Werttreibern vor, die Sie manipulieren können. Sie erhalten damit ein Instrumentarium, das es Ihnen erlaubt, abstrakte Größen auf konkrete, unmittelbar von Ihnen beeinflussbare Größen zurückzuführen.
Werttreiberbäume sind – im Gegensatz zu Scorecards – nicht für bestimmte Organisationseinheiten gültig, sondern sind hinsichtlich der abgebildeten Beziehungen von Organisationseinheiten unabhängig.
Ein Beispiel für einen Werttreiberbaum wird in der nachstehenden Grafik wiedergegeben.

Zusätzlich sehen Sie in der Grafik links, inwieweit Sie den entsprechenden geschäftsspezifischen Werttreiber beeinflussen können und in welchem Maße eine Änderung des Werttreibers Auswirkungen auf die beeinflussten Werttreiber hat.
Bei der Modellierung von Werttreiberbäumen haben Sie die Wahl zwischen zwei Varianten:
Einführungshinweise
Sie setzen den Werttreiberbaum ein, um sich das Zusammenspiel von Werttreibern (= Kennzahlen) zu verdeutlichen und ggf. Simulationen durchzuführen. Anhand eines Werttreiberbaums können Sie Abhängigkeiten erkennen, auf deren Grundlage Sie versuchen, beispielsweise den Cash-flow zu beeinflussen.
Integration
Business Information Warehouse (SAP BW) zuordnen, um diese im Werttreiberbaum sofort starten zu können.
Business Information Collection (SEM-BIC) zuordnen.
Business Planning and Simulation (SEM-BPS)) erstellen.
Funktionsumfang
Ihnen stehen die folgenden Funktionen zur Verfügung: