Einstellungsmöglichkeiten der Zyklusausführung
Verwendung
Um technische Einstellungen vorzunehmen, wählen Sie
Einstellungen.
Voraussetzung
Sie haben einen Allokationszyklus angelegt und befinden sich auf den Bild <Allokationstyp> ausführen: Einstieg. Um die entsprechenden Einstellungen vornehmen zu können, müssen Sie das Ledger, die Parameter und die Ablaufsteuerung eingegeben bzw. markiert haben.
Funktionsumfang
Anzeigevariante
Mit diesem Kennzeichen steuern Sie, wie die Aufbereitung der Ergebnisliste erfolgen soll. In einer Anzeigevariante sind folgende Informationen gespeichert sein:
Datenbankselektion
Mit diesem Kennzeichen steuern Sie, wie der Datenbankzugriff erfolgen soll, also wie die Daten bei der Allokationsausführung aus der Datenbank selektiert werden sollen. Die gewählte Einstellung ist nur für die aktuelle Ausführung des Zyklus gültig, kann aber in einer Variante gesichert werden. Um Ihre Einstellung permanent speichern, wählen Sie
mit Quickinfo DB-Select-Methode Sichern. Folgende Methoden der Datenbankselektion werden angeboten:
Zyklusweise Selektion
Für jede im Zyklus verwendetet Dimension ermittelt das System im gesamten Zyklus den kleinsten und den größten Wert und verwendet diesen Werteintervall als Grundlage der Datenselektion.
Vorteil: Es erfolgt genau ein Datenbankzugriff.
Nachteil: Es werden ggf. zu viele Objekte ausgewählt, die Sie anschließend wieder entfernen müssen. Die Segmentzahl sollte nicht größer als 50 sein.
Segmentweise Selektion
Für jede im Segment verwendete Dimension ermittelt das System im Segment den kleinsten und größten Wert und verwendet diesen Werteintervall als Grundlage der Datenselektion.
Vorteil: Gute Performance, da die Datenbankselektion mit Segmentzahl nahezu linear korreliert und nicht mehr exponentiell.
Nachteil: Im Ausnahmefall ist die Treffermenge unnötig groß.
Extrakt speichern, unter
Mit diesem Kennzeichen können Sie steuern, daß Berichte in Extrakten gesichert werden. Die Ergebnislisten werden nach der Zyklusausführung (Hintergrundverarbeitung / Online) auf der Datenbank abgelegt. Geben Sie einen Namen für den Extrakt ein. Dieser Name wird Ihnen wieder angeboten, wenn Sie über Springen ® Extraktverwaltung die Ergebnislisten ansehen wollen.
Ablaufprotokoll an
Mit diesem Kennzeichen steuern Sie, wie die Daten bei der Allokationsausführung aus der Datenbank selektiert werden sollen. Das System protokolliert bei der Verarbeitung eines Zyklus alle zur Fehlersuche relevanten Daten mit. Sie sollten dieses Kennzeichen aktivieren, wenn ein Zyklus mit einer Fehlermeldung abbricht oder falsche Ergebnisse liefert. Die Daten des Laufzeitprotokolls erleichtern es, einen Fehler zu lokalisieren. Sie können diese Daten im Online-System mit der Funktion "Technische Statistik" abrufen. Wenn Sie Ihren Zyklus im Hintergrund verarbeiten, so erzeugt das System einen separaten Spoolauftrag, den Sie drucken können.
Laufzeitanalyse an
Mit diesem Kennzeichen steuern Sie, daß die Laufzeiten der verschiedenen Abschnitte (Datenbankselektion, Iteration,...) gespeichert werden. Sie können, falls Fehler bei der Verarbeitung aufgetreten sind, die Laufzeitanalyse nach Zyklen und Schritten anzeigen. Sie können diese Informationen dann im Ausführungsbild über Springen
®
Laufzeitanalyse ansehen. Um Ihre Einstellung permanent speichern, wählen Sie
mit Quickinfo Laufzeitanalyse speichern.
Technische Einstellungen
Sie können festlegen, wie das System im Fall eines Fehlers reagieren soll.
Programm beenden
Die auf dem Einstiegsbild der Allokation angegebenen Folgezyklen werden nicht abgearbeitet, das Programm wird beendet.
Sie sollten dieses Kennzeichen aktivieren, wenn die angegebenen Zyklen aufeinander aufbauen, so daß Folgefehler zu erwarten sind.
Übergang Simulationsmodus
Die auf dem Einstiegsbild der Allokation angegebenen Folgezyklen werden abgearbeitet. ("Übergang Simulationsmodus").
Sie sollten dieses Kennzeichen aktivieren, wenn Zyklen nicht aufeinander aufbauen und Sie in einem Durchlauf alle möglichen Fehlerquellen in der definierten Verrechnung ausgeben möchten.