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Hintergrunddokumentation Prozessor für Transferverarbeitung (Umlagerungen zwischen Dispo-PSP-Elementen)  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Wenn Sie für ein Teil mit Unterkomponenten eine Umbuchung zwischen Dispo-PSP-Elementen durchführen, erstellen Sie im Hinblick auf den Bedarfsverursachernachweis eine Abhängigkeit zwischen beiden Dispo-PSP-Elementen.

Diese Abhängigkeit erfordert folgende Schritte:

     Führen Sie den Bedarfsverursachernachweis für die beiden Dispo-PSP-Elemente in einem Pegging-Lauf aus.

     Wenn Sie den Verursachernachweis nicht für beide Dispo-PSP-Elemente gemeinsam durchführen, führen Sie das Programm der Transferverarbeitung aus, nachdem Sie den Verursachernachweis für beide Dispo-PSP-Elemente ausgeführt haben.

Mit Hilfe des Programms der Transferverarbeitung (Transaktion PEG15) können Sie die Abhängigkeit zwischen den beiden Dispo-PSP-Elementen auflösen; ferner erstellt das Programm die fehlenden Verknüpfungen neu, wie sie waren, als der Bedarfsverursachernachweis für die beiden Dispo-PSP-Elemente in verschiedenen Pegging-Läufen ausgeführt wurde.

Sie können in einem Lauf des Bedarfsverursachernachweises zwischen pegging-abhängigen Dispo-PSP-Elementen wechseln, diesen für die Dispo-PSP-Elemente unabhängig voneinander ausführen und anschließend die Transferverarbeitung ausführen. Diese Flexibilität kann jedoch zu Veränderungen in den Ergebnissen des Bedarfsverursachernachweises führen.

SAP empfiehlt eine der folgenden Strategien im Hinblick auf das Programm der Transferverarbeitung:

     Immer verwenden

     Nie verwenden

Verwenden Sie das Programm der Transferverarbeitung, wenn alle der folgenden Kriterien erfüllt sind:

     In Ihrer Systemlandschaft wird mehr als ein Dispo-PSP-Element verwendet.

     Es ist mindestens eine Bestandsumbuchung von einem Dispo-PSP-Element auf ein anders vorhanden, und der übertragene Bestand verfügt über Unterkomponenten.

     Der Verursachernachweis für die beiden Dispo-PSP-Elemente wird nicht in einen Pegging-Lauf ausgeführt.

Bevor Sie das Transferverarbeitungsprogramm ausführen, müssen Sie den Bedarfsverursachernachweis mindestens einmal für jedes der abhängigen Dispo-PSP-Elemente durchführen.

Hinweis

Wenn bei Ihren Geschäftprozessen das Programm der Transferverarbeitung verwendet wird, muss dieses vor dem Verteilungslauf ausgeführt werden.

Bei folgenden Szenarien müssen Sie das Programm der Transferverarbeitung nicht ausführen:

     Keine Umbuchungen zwischen Dispo-PSP-Elementen

     Umbuchungen zwischen Dispo-PSP-Elementen bei Teilen mit Unterkomponenten (z. B. gekaufte Teile)

     Gemeinsamer Bedarfsverursachernachweislauf für abhängige Dispo-PSP-Elemente

     Warenausgänge zwischen Dispo-PSP-Elementen

Wenn Sie den Transferverarbeitungsprozess anwenden, nachdem Sie den Bedarfsverursachernachweis für ein Dispo-PSP-Element durchgeführt haben, wird eine rote Ampel für die Materialien angezeigt, die von der Umbuchung zwischen den Dispo-PSP-Elementen betroffen sind. Diese Ampel wird während der Transferverarbeitung aufgelöst.

Aufgrund des Zeitunterschieds zwischen Bedarfsverursachernachweis und Transferverarbeitung sowie der Tatsache, dass in dieser Zeit Umbuchungen zwischen Dispo-PSP-Elementen stattfinden könnten, besteht immer die Möglichkeit, dass Fehler auftreten. Diese Fehler werden mit der Zeit korrigiert, während des nächsten Laufs des Bedarfsverursachernachweisprozesses können jedoch neue Fehler auftreten.

Da der Bedarfsverursachernachweis für mehrere Dispo-PSP-Elemente unabhängig ausgeführt werden kann, wird die Gesamtzeit des Verursachernachweises reduziert, auch wenn zwischen den Elementen Transfers stattfinden. Wenn nicht viele Dispo-PSP-Elemente vorhanden sind und beim Bedarfsverursachernachweis im Allgemeinen keine Performanceprobleme auftreten, empfiehlt SAP, dass Sie den Verursachernachweis für alle Dispo-PSP-Elemente gemeinsam ausführen und den Transferverarbeitungsprozessor nicht verwenden. Der Grund hierfür liegt darin, dass die Transferverarbeitung ein zusätzlicher Vorgang im bereits komplexen GPD-Prozess ist, weshalb die Fehlerwahrscheinlichkeit steigt.

Einschränkungen bei der Behandlung von Ausnahmen mit der Transferverarbeitungsfunktionalität

Bei Umbuchungen zwischen Dispo-PSP-Elementen muss bei jedem Dispo-PSP-Element jeder Ausnahme ein eindeutiges Ausnahme-PSP-Element zugeordnet sein.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Sie haben zwei Dispo-PSP-Elemente: G1 und G2. Zwischen diesen sind Umlagerungen vorhanden. In Transaktion PEG04 muss für jedes Dispo-PSP-Element ein eindeutiges (unterschiedliches) PSP-Element für Ausschuss, Überschuss und verloren/gefunden definiert sein.

Unter folgenden Bedingungen wird der Bedarfsverursachernachweislauf unterbrochen:

     Die zwei verschiedenen Dispo-PSP-Elemente haben die gleichen Ausnahme-PSP-Elemente.

     Es bestehen Umbuchungen zwischen den Dispo-PSP-Elementen.

     Der Bedarfsverursachernachweis wird lediglich für eines der Dispo-PSP-Elemente ausgeführt.

Wenn Umbuchungen zwischen Dispo-PSP-Elementen vorhanden sind und Sie den Bedarfsverursachernachweis für die Dispo-PSP-Elemente unabhängig voneinander ausführen möchten, können Sie auf dem Werk keine Ausnahmen definieren. (Dies liegt daran, dass dieser Schritt zu uneindeutigen PSP-Elementen für die Dispo-PSP-Elemente führt.)

Siehe auch:

Dispo-PSP-Element-übergreifende Warenbewegungen

 

 

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