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Funktionsdokumentation Pausenverarbeitung durch die Zeitauswertung   Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Für die Ermittlung von Soll- und Mehrarbeitszeiten müssen Sie festlegen, welche Arbeitspausen bei der Zeitauswertung berücksichtigt werden bzw. ob und zu welchem Anteil die Pausen in die Bewertung einfließen sollen.

Funktionsumfang

Definition der Arbeitspausen

Grundsätzlich können Sie Pausen folgendermaßen im System hinterlegen:

Im Arbeitspausenplan wird für jede Pause festgelegt, zu welchem Zeitpunkt die Mitarbeiter sie in Anpruch nehmen können und ob und zu welchem Anteil sie bezahlt wird. Diese Pausenberechnung, die über die Angaben im Arbeitspausenplan erfolgt, kann über die Zeitauswertung weiter verfeinert werden.

Einlesen der Arbeitspausen durch die Zeitauswertung

Zunächst können Sie festlegen, welche Pausen durch die Zeitauswertung eingelesen werden sollen. Das Einlesen des Zeitrahmens der Pausen erfolgt im Standard durch die Funktionen P2000 oder P2011.

Das Einlesen der Arbeitspausen können Sie auch individuell über eine Personalrechenregel verfeinern. Weitere Informationen finden Sie im Einführungsleitfaden (IMG) unter Einzulesende Arbeitspausen festlegen.

Auswertung der Arbeitspausen durch die Zeitauswertung

Die Pausen werden im Schema durch die Funktion PBRKS ausgewertet. Anhand der Parameter der Funktion PBRKS können Sie die Pausenauswertung differenziert steuern.

Hinweis

Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten zur Pausenauswertung erhalten Sie im Einführungsleitfaden (IMG) unter Verarbeitung der Zeitdaten sowie in der Dokumentation der Funktion PBRKS.

In der Regel wird der Anteil der unbezahlten Pausenzeit abgezogen; die bezahlten Pausen fließen dagegen in die anrechenbare Anwesenheitszeit der Mitarbeiter mit ein.

Abhängig davon, ob Sie die Anwesenheitszeiten mit Uhrzeiten oder mit Stundenangaben auswerten, werden unterschiedliche Anforderungen an die Auswertung der Pausendauern gestellt.

Uhrzeiten

Wenn Sie die Zeitdaten der Mitarbeiter mit Uhrzeiten erfassen, stehen Ihnen alle oben beschriebenen Möglichkeiten zur Pausenverarbeitung offen. Hierbei ist es unwesentlich, ob Sie die Anwesenheitszeiten über Zeiterfassungsgeräte oder über den Infotyp Anwesenheiten (2002) erfassen.

  1. Sie können Pausen auswerten, die mit Von-Bis-Uhrzeiten im Arbeitspausenplan festgelegt bzw. bei der Eingabe einer Uhrzeitvertretung erfaßt wurden.
  2. Sie können Pausen auswerten, bei denen im Arbeitspausenplan nur ein Zeitrahmen angegeben worden ist.
  3. Sie können dynamische Pausen in Form von Nach X Stunden auswerten.

Stundenangaben

Ob Sie die Pausenauswertung bei der Erfassung mit Stunden überhaupt benötigen, ist abhängig davon, welche Zeiten Sie erfassen. Wenn Sie bereits bei der Eingabe nur die tatsächlichen Arbeitsstunden angeben, können Sie die Pausenverarbeitung im Schema deaktivieren.

Im anderen Fall können Sie die Pausen mit zwei verschiedenen Verfahren auswerten: