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Funktionsdokumentation Verarbeitung über interne Tabellen  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Die Auswertung der Zeitdaten erfolgt mit Hilfe von internen Tabellen . Diese Tabellen werden durch die Verarbeitungsschritte der Zeitauswertung gefüllt, abgefragt und eventuell verändert. Die veränderten Daten stehen dann für den nächsten Verarbeitungsschritt zur Verfügung.

Hinweis

Der Anstoß zur Bearbeitung bzw. zum Lesen der internen Tabellen erfolgt über Funktionen. Die Veränderung von Daten geschieht über Operationen.

Funktionsumfang

Die Verarbeitung über interne Tabellen am Beispiel der Arbeitstabelle TIP

Die interne Tabelle TIP (Tagesinput) ist die Arbeitstabelle der Zeitauswertung. Die über die Infotypen erfaßten bzw. in der Paarbildung erzeugten Zeitpaare werden in die interne Arbeitstabelle TIP gestellt (z.B. über die Funktionen P2011 oder P2000). Innerhalb der Zeitauswertung werden die diese TIP-Einträge verarbeitet, verändert und zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung gestellt.

Beispiel

Ein Mitarbeiter hat für den 13. Dezember 1996 folgende Buchungen am Zeiterfassungsgerät erfaßt:

07:53 Uhr Kommen,17:06 Uhr Gehen

Der Mitarbeiter war von 08:00 bis 12:00 Uhr als Referent tätig. Dieses wurde von dem zuständigen Sachbearbeiter über den Infotyp Anwesenheiten (2002) mit einem untertägigen Satz festgehalten.

Durch die Funktion P2011 werden die zu einem Zeitpaar zusammengefaßten Zeitereignisse (Kommen - Gehen) in dezimalisierter Form in die TIP gestellt. Die Funktion P2002 stellt das Zeitpaar für die erfaßte Anwesenheit in die TIP.

Tabelle TIP nach der Funktion P2002 - Bereitstellen der Anwesenheiten des Tages

Beginn

Ende

1

P

ZK

V

...

BS

ES

V

O

...

PT

...

AB

Anzhl

07.8833

17.1000

 

1

     

01

02

 

E

 

02

   

9,2167

08.0000

12.0000

0

3

 

P

       

P

     

01

4.0000

Weitere Informationen zu der Bedeutung der einzelnen Felder der TIP finden Sie im Anhang unter: Die interne Tabelle TIP .

In einzelnen Verarbeitungsschritten werden in der Zeitauswertung die Einträge der TIP und allgemeine Statusinformationen ausgewertet bzw. weiterverarbeitet. Dazu werden die TIP-Einträge zeilenweise einer Personalrechenregel zur Verarbeitung übergeben.

Bei der Verarbeitung der TIP-Einträge über eine Personalrechenregel wird festgelegt, ob der bearbeitete TIP-Eintrag weiterhin an der Verarbeitung teilnehmen soll oder nicht. Wenn ja, werden die Einträge zeilenweise durch die Operation COLOP aus der internen Tabelle TIP in die interne Tabelle TOP überführt.

Am Ende eines Verarbeitungsschrittes befindet sich kein Eintrag mehr in der Tabelle TIP. Alle weiterhin zu verarbeitenden Einträge befinden sich in der Tabelle TOP. Diese wird am Ende der Verarbeitung umbenannt und bildet die neue TIP.

Am Ende der Tagesverarbeitung werden ausgehend von den TIP-Einträgen Zeitsalden gebildet und Zeitlohnarten ausgewählt. Abhängig von der Zeitart des TIP-Eintrages wird dabei in die Zeitarten, in denen die Salden verzeichnet sind, in der Tabelle TES (Tageseinzelsalden) aufsummiert. Anhand des Verarbeitungstyps der TIP-Einträge werden Zeitlohnarten ausgewählt.

Einige Verarbeitungsschritte der Zeitauswertung bauen nicht auf den vorhandenen TIP-Einträgen auf, sondern auf allgemeinen Statusinformationen (Mitarbeiter anwesend, Tagesarbeitszeitplan FREI, etc.). Damit können unabhängig von den TIP-Einträgen Zeitarten auch zum rein statistischen Gebrauch gefüllt werden. So kann z.B. die Zahl der Anwesenheitstage fortgeschrieben werden. Die Ergebnisse dieser Verarbeitungsschritte werden in die Tabelle TES gestellt.

Weitere interne Tabellen der Zeitauswertung