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Definition

Zusammenfassung der Prozesse, die bei einer Allokation stattfinden können.

Beträge und Mengen von einem oder mehreren Senderobjekt(en) werden auf ein oder mehrere Empfängerobjekt(e) verteilt. Beispielsweise von Hilfskostenstellen auf Fertigungskostenstellen. Die Be- und Entlastungsbuchungen für die Verteilung finden unter dem Originalkonto bzw. der Originalkostenart statt, mit der die Beträge und Mengen beim Sender gebucht werden. Die Informationen des Originalkontos bzw. die Originalkostenart bleiben erhalten.

Die Verteilung kann mit Ist- und mit Plandaten durchgeführt werden.

Die Umlage arbeitet wie die Verteilung. Allerdings finden bei der Umlage die Be- und Entlastungsbuchungen nicht unter dem Originalkonto bzw. unter der Originalkostenart statt, sondern unter einem Umlagekonto bzw. einer Umlagenkostenart. Die Informationen des Originalkontos bzw. Originalkostenart gehen verloren.

Die Umlage kann mit Ist- und mit Plandaten durchgeführt werden.

Struktur

Bei der Allokation wird zwischen folgenden Allokationsarten unterschieden:

Eine Allokation mit Hilfe der Umlage kann erfolgen, wenn die Zusammensetzung der Konten bzw. Kostenarten für die Empfänger keine wichtige Information darstellt.

Hinweis

Umgelegte bzw. verteilte Datensätze werden in den Summentabellen separat gespeichert. Aus diesem Grund können Sie Istdaten oder Plandaten mit oder ohne die umgelegten bzw. verteilten Datensätze anzeigen.

Weitere Informationen zum Anzeigen von Istdatensätzen und Plandatensätzen finden Sie unter Istbelege anzeigen und Planbelege anzeigen.

Im Informationssystem können Sie sich die Ergebnisse der Allokation unter dem jeweiligen Konto bzw. der jeweiligen Kostenart nach Sender- und Empfängerbeziehungen anzeigen lassen. Die Sender- und Empfängerinformation wird im Einzelpostenbeleg dokumentiert.

Beispiel

Umlage

Bei einer Umlage werden sowohl die Sender- als auch die Empfängerbeträge auf ein Umlagekonto gebucht.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Die Umlage wird folgendermaßen durchgeführt:

  1. Die Beträge der Konten (510000, 520000 und 530000) werden im Umlagekonto 600000 kumuliert.
  2. Vom Umlagekonto 600000 aus wird die Summe der Beträge (EUR 1.500) gleichmäßig auf die Kostenstellen 100 (EDV), 300 (Vertrieb) und 400 (Marketing) umgelegt.
  3. Jede empfangende Kostenstelle in Konto 600000 wird um den Betrag EUR 500 belastet.
  4. Das Umlagekonto 600000 wird um den Betrag EUR 1.500 entlastet.

Verteilung

Wenn Sie eine Verteilung vornehmen, verteilen Sie die Salden des Originalsenders auf die Empfänger. Durch die Verteilung wird das Originalsenderkonto entlastet und das Empfängerkonto belastet.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Die Verteilung wird folgendermaßen durchgeführt:

  1. Die Beträge der Senderkonten (510000, 520000 und 530000) werden gleichmäßig auf die Kostenstellen EDV (100), Vertrieb (300) und Marketing (400) verteilt.
  2. Jede empfangende Kostenstelle wird um einen Betrag von EUR 500 auf die Konten 510000, 520000 und 530000 belastet. Das Originalkonto bleibt erhalten.
  3. Die Konten 510000, 520000 und 530000 der Kostenstelle Verwaltung werden entlastet.