Regeln für Selektionskriterien
Für die Verwendung von Werten in verschiedenen Dimensionen eines Segmentes bestehen folgende Regeln:
Dimensionen als Selektionskriterien
Identische Dimensionen
(z.B. für Sender und Empfänger) müssen nur einmal in die Senderselektionskriterien eingegeben werden, da sie vererbt werden. Weitere Informationen über vererbte Dimensionen finden Sie unter Dimensionen in der Allokation.Wenn Sie eine Dimension nicht als Selektionskriterium eingeben, wird diese Dimension nicht in die Summensätze des Allokationszyklus aufgenommen, d.h. über diese Dimension wird verdichtet. Für nicht definierte Dimensionen selektiert das System alle Werte.
Wenn bei der iterativen Verarbeitung ein Dimensionswert im Sender und im Empfänger identisch ist, wird das System zum Sender zurück umlegen bzw. verteilen.

Der Senderwert für die Dimension "Konto" ist 400000. Die Empfängerwerte sind 400000 für die Dimension "Konto" und 110 und 120 für die Dimension "Kostenstelle". Die Segmentverarbeitung endet in einer Endlosschleife, da der Empfänger immer wieder zurück zum Senderwert 400000 umgelegt bzw. verteilt wird.
Sets als Selektionskriterien
Wenn Sie Sets als Selektionskriterien für Ihre Dimensionen verwenden, beachten Sie folgende Regeln:
Wenn Sie eine Dimension nicht angeben, so werden zwar alle Sätze dieser Dimension verarbeitet, die Sender und Empfänger werden aber über diese Dimension verdichtet, d.h. mit dem Initialwert geschrieben.
Wenn Sie für eine Dimension alle Werte selektieren (über ein Wertintervall oder ein Set, das den Wert Alle Werte enthält), so wird diese Dimension nicht verdichtet und je Feldwert ein Belastungssatz und ein Entlastungssatz geschrieben.

Mit dem Customizing der Speziellen Ledger können Sie folgende Felder genauer bestimmen:
- Sender / Empfänger
- Senderwerte
- Empfängerbezugsbasis
Sie können festlegen,

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in den Arbeitsschritten unter Allokation im Einführungsleitfaden (IMG) der Speziellen Ledger.