
Sie installieren die Adapter-Engine einschließlich der zur Verfügung stehenden Adapter, um die Adapter anschließend zu konfigurieren und für die benötigte Konvertierung der jeweiligen Message-Formate einsetzen zu können. Je nach Bedarf können Sie die Adapter einzeln oder gemeinsam installieren, und zwar jeweils getrennt für den Eingang (Sender-Adapter) und Ausgang (Empfänger-Adapter) der Integration Engine.
Um Adapter erfolgreich installieren zu können, benötigen Sie folgendes:
http://java.sun.com/products/servlet/index.html
http://java.sun.com/products/jms/index.html
Eine JDBC-Treiber-Installation (Version 2.0) für das zu konnektierende Datenbankprodukt. Die benötigten Java-Bibliotheken sind produktspezifisch und vom Datenbankhersteller bzw. externen Anbietern zu beziehen. Sie müssen sich nach der Installation im Java-CLASSPATH befinden, damit der JDBC-Adapter zur Laufzeit die benötigten Java-Klassen finden kann.
http://service.sap.com
Die beiden Bibliotheken müssen Sie nach der Installation in den Java-CLASSPATH aufnehmen.
https://http://
Auf UNIX-Betriebssystemen muss eine Bash-Shell installiert sein, um das Skript run_adapter.sh benutzen zu können. Sonst kann das Skript run_adapter.cmd zum Starten der Adapter-Engine (Java SE) verwendet werden.
Die Java Runtime ( java.exe ) muss sich im Suchpfad befinden, was bei einer korrekten Installation der Fall sein sollte.
Die gepackte Adapter-Installationsdatei haben Sie in ein frei wählbares Verzeichnis entpackt und die Pfadstruktur haben Sie beibehalten.
Neuinstallation
Unter dem beim Entpacken der Installationsdatei gewählten Verzeichnis befindet sich das Unterverzeichnis tech_adapter mit weiteren Unterverzeichnissen, wie Administration , Configuration und LogFiles . Alle Konfigurationsdaten der Adapter-Engine sind im Verzeichnis tech_adapter oder in Unterverzeichnissen von tech_adapter gespeichert.
Zur Adapter-Installation wechseln Sie in das Verzeichnis tech_adapter .
Diese Skripte erzeugen die Standardkonfiguration im Adapter-Menu für den jeweiligen Adapter-Typ. Wenn Sie keines der Skripte aufrufen, befinden sich die Standardkonfigurationen aller Adapter im Adapter-Menu. Die Konfiguration des Adapter-Menus kann über die dort vorhandenen Funktionen aber in jedem Fall modifiziert werden.
Nach der Installation der Adapter-Engine sind die x-bits für die Skripte wie install_fileadapter.cmd , run_adapter.sh oder run_adapter.cmd nicht gesetzt. Ändern Sie das mit den folgenden Kommandozeilen:
chmod 755 *.cmd
chmod 755 *.sh
http://<hostname>:8200sapinit
Sollte der Standard-Port 8200 der Adapter-Engine bereits belegt sein, müssen Sie in der Datei GuiBrowserEngine.properties unter port= einen freien Port eintragen.
Ist dieser Port ebenfalls bereits belegt, gibt die Adapter-Engine in dem Fenster, in dem sie gestartet wurde, die folgende Fehlermeldung aus und beendet sich:
ERROR starting Adapter engine base service ´GUI´
Damit ist die Installation abgeschlossen. In der Konfigurationsoberfläche der Adapter-Engine finden Sie jeweils zwei Adapter (Sender und Empfänger) des gewählten Adapter-Typs (bzw. einen SOAP-Adapter), die Sie dort konfigurieren können.
Beim SOAP-Adapter legen Sie den Unterschied zwischen Sender und Empfänger bei der Konfiguration fest, das heißt, es gibt nach der Installation immer nur einen SOAP-Adapter, von dem Sie dann gegebenenfalls zwei unterschiedliche Instanzen konfigurieren müssen.
Möchten Sie mehrere Adapter des gleichen Adapter-Typs oder verschiedene Adapter-Typen parallel betreiben, oder möchten Sie Adapter automatisch starten, können Sie dies über die Konfigurationsoberfläche der Adapter-Engine konfigurieren.
Upgrade der Installation
Wenn Sie eine neuere Adapter-Version installieren oder aus anderen Gründen die Installation wiederholen wollen, sind zwei Fälle zu unterscheiden:
In diesem Fall löschen Sie die bestehende Installation unterhalb des Installationsverzeichnisses komplett und führen eine Neuinstallation wie oben beschrieben durch; die Adapter-Engine hält keinerlei Daten außerhalb dieser Verzeichnisstruktur.
Verwenden Sie hierzu ein Werkzeug, das mit ZIP-Dateien umgehen kann.
Windows: save_configuration.bat
Unix: save_configuration.cmd
Dadurch wird neben dem Verzeichnis tech_adapter das Verzeichnis adapter_configuration.backup erzeugt, das alle relevanten Dateien der Adapter Konfigurationen und der Benutzerverwaltung enthält.
Sind zusätzlich Konfigurationen der Dienste geändert worden und sollen diese Konfigurationen ebenfalls gesichert werden, führen Sie zusätzlich die folgende Datei aus:
Windows: save_baseconfiguration.bat
Unix: save_baseconfiguration.cmd
Ist für die Sicherung eine Komponente oder Konfiguration nicht vorhanden, weil sie beispielsweise nie verwendet oder konfiguriert worden ist, erhalten Sie die Meldung, dass die entsprechende Datei oder Konfiguration fehlt. Das System setzt die Sicherung der noch ausstehenden Konfigurationen fort.
Windows: restore_configuration.bat
Unix: restore_configuration.cmd
Hierdurch werden die Konfigurationen der Adapter wieder hergestellt, einschließlich der Benutzerverwaltung. Haben Sie zusätzlich die Konfigurationen der Dienste gesichert, erhalten Sie auch diese Konfigurationen wieder. Ansonsten sind die Dienste in ihrer initialen Konfiguration vorhanden, wie nach einer Neuinstallation.
Upgrade der Installation von einer XI 2.0 Adapter Engine
Möchten Sie XI 2.0 Adapter-Konfigurationen in eine XI 3.0 Adapter-Engine übernehmen, beachten Sie, dass die XI 3.0 Adapter-Engine Konfigurationen der XI 2.0 Adapter-Engine erkennt und wie folgt behandelt:
XMB.SenderBusinessSystemXMB.ReceiverBusinessSystemXI.SenderServiceXI.ReceiverService
XMBSenderAdapterForBusinessSystemXMBReceiverAdapterForBusinessSystemXISenderAdapterForServiceXIReceiverAdapterForService
XMB.ContentTypeXMBContentKindfiletypeXMBContentKindfile.type
Dauerbetrieb
Um einen Dauerbetrieb der Adapter-Engine zu ermöglichen, gibt es folgende, betriebssystemabhängige Installationsmöglichkeiten:
Im Installationsverzeichnis der Adapter-Engine befindet sich im Verzeichnis tech_adapter das Programm SAPAdapterService.exe , mit dem die Adapter-Engine als NTService gestartet werden kann. Zur Installation bzw. Deinstallation des NTService benutzen Sie die Skripte install_service.bat bzw. uninstall_service.bat . Die Aufrufkonventionen hierzu lauten:
Hierbei ist[ServiceName] ein logischer Name, unter dem der Service angelegt wird, und[JavaVM] der Name der DLL der Java Virtual Machine mit kompletter Pfadangabe. Entsprechende Beispiele befinden sich im Skript.
Alle jar-Dateien (zum Beispiel der JDBC- oder JMS-Treiber), die von den Adaptern gegebenenfalls zusätzlich benötigt werden, müssen sich hierbei im Java-Classpath befinden, wenn install_service.bat aufgerufen wird. Nachfolgende Änderungen des Classpath wirken sich auf den angelegten NTService nicht aus.
Nach der Installation müssen Sie die Adapter-Engine als NTService im Services-Menü von Windows starten bzw. wie jeden NTService konfigurieren (StartUp Type, Logon Information, etc.).
In der Ereignisanzeige von Windows werden im Anwendungsprotokoll unter dem vergebenen Servicenamen Informationen und Fehlermeldungen des Services ausgegeben. Die Konsolen- und Fehlerausgabe der Adapter-Engine wird in die beiden Dateien stdout.log bzw. stderr.log im Unterverzeichnis LogFiles umgeleitet.
Für Unix-Betriebssysteme befindet sich im Verzeichnis tech_adapter das Skript run_adapter.sh . In diesem Skript müssen Sie die Variable ADAPTER_HOME dem Installationspfad anpassen. In der Variable EXTLIBS können Sie alle Jar-Dateien spezifizieren, die zusätzlich von der Adapter-Engine benötigt werden, um beispielsweise einen JDBC- oder JMS-Treiber laden zu können. Weitere Details finden sich im Abschnitt USAGE des Skripts. Sie können das Skript dann in die Boot-Prozedur des Betriebssystems einfügen.
Zugang zum System Landscape Directory
Die Adapter-Engine verfügt über einen Zugang zum System Landscape Directory (SLD). Hiermit kann sich beim Starten die Adapter-Engine am SLD anmelden und wird so in der Runtime Workbench als Komponente der Exchange Infrastructure aufgenommen und zugreifbar.
Optional werden auch Assoziationen zwischen einzelnen Empfänger-Adaptern und Business-Systemen angelegt, wenn ein Business-System in der Konfiguration eines Empfänger-Adapter angegeben ist. Die Adressen der assoziierten Adapter werden dann beim Anlegen von Endpunkten für das Business-System vom Integration Directory automatisch als Vorschlagswert übernommen.
Darüber hinaus können mit Business-Systemen verbundene Informationen ausgelesen werden. Details zur Konfiguration dieses Dienstes finden Sie unter SLDaccessor bei den Diensten .
Der Dienst ist optional, was bedeutet, dass die Adapter-Engine auch ohne einen Zugang zum SLD betrieben werden kann.
Monitoring durch die Runtime Workbench
XIPASS
Wird dieser Benutzer gelöscht (zum Beispiel durch das Einspielen einer älteren Konfiguration nach der Installation), oder benötigt die Runtime Workbench einen anderen Benutzer, müssen Sie einen entsprechenden Benutzer anlegen. Hierzu genügt die Berechtigungsgruppe Gesperrt. Nähere Informationen zum Anlegen von Benutzern finden Sie unter Benutzerverwaltung .