
Screenvarianten werden entweder automatisch oder von einem Programm aufgerufen.
Die für ein Dynpro erfassten Feldwerte und -attribute sind technisch gesehen in der Screenvariante abgespeichert. Beim Abspielen der Transaktionsvariante (Transaktionsvarianten starten werden für die durchlaufenen Dynpros die Werte aus den vorhandenen und der Transaktionsvariante zugeordneten Screenvarianten gesetzt. Fallunterscheidungen zum Setzen von unterschiedlichen Screenvarianten sind hier nicht möglich.
Dieses Verfahren ermöglicht es Ihnen, für ein Dynpro je nach Kontext unterschiedliche Feldwerte und -attribute zu setzen.
In folgenden Fällen ist es hilfreich, Screenvarianten programmgesteuert aufzurufen:
Eine Transaktion A und eine Transaktion B verwenden das gleiche Einstiegsbild. Die Folgebilder unterscheiden sich jedoch. Je nachdem, ob sich der Benutzer in Transaktion A oder B befindet, können Sie für das Einstiegsbild die Screenvariante A oder B setzen. Wenn das Setzen der Screenvarianten programmgesteuert erfolgt, ist es nicht notwendig, zwei Transaktionsvarianten anzulegen.
Sie können Screenvarianten auch für Subscreens erfassen. Damit wird es möglich, denselben Subscreen mit unterschiedlichen Werten und Attributen zu senden.
In der Screenvariante können Sie Layoutvorschriften für Table Controls übernehmen (siehe Table-Control-Layout in Varianten). Es ist auch möglich, für ein Table Control mehrere Screenvarianten mit unterschiedlichen Layouts zu erfassen und diese kontextabhängig zu setzen.
Der Funktionsbaustein RS_HDSYS_GET_SC_VARIANT prüft, ob für das aktuelle Dynpro eine Screenvariante aktiv ist, und gibt deren Namen und die aktuellen Werte zurück.