
Anwendungen oder Services können Verbindungen zu anderen Services herstellen. Bei der Verwendung dieses Verbindungstyps müssen Sie die Adresse des Remote-Service und die Authentifizierungsinformationen des Benutzers angeben. Viele Anwendungen verwenden dafür den Destination-Service.
Der Destination-Service unterstützt die folgenden Destinationstypen:
Nicht alle Anwendungen verwenden den Destination-Service. Manche Anwendungen haben eigene Werkzeuge für das Anlegen von Verbindungen. Konfigurieren Sie beispielsweise die Verbindungsinformationen für den RFC-Adapter in der Integration-Server-Konfiguration oder im Partner Connectivity Kit (PCK). Stellen Sie daher sicher, dass Sie die Konfiguration im korrekten Ablageort vornehmen.
In früheren Releases konnten Sie die Anmeldedaten für Web-Services auch im Destination-Service pflegen. Diese werden nunmehr in den logischen Ports für den jeweiligen Web-Service gepflegt. Weitere Informationen finden Sie unter Authentifizierung.
Um sicherheitsrelevante Daten wie Kennworte zu hinterlegen, verwendet der Destination-Service den Secure-Storage-Service auf dem AS Java.
Um HTTP-Verbindungen abzusichern, können Sie das Secure-Sockets-Layer-Protokoll (SSL) einsetzen. In diesem Fall werden die entsprechenden Schlüssel und Public-Key-Zertifikate in Keystore-Einträgen im Key Storage Service hinterlegt.
Sie können die sichere Netzwerkkommunikation (Secure Network Communications - SNC) verwenden, um RFC-Verbindungen zu ABAP-Systemen zu sichern. In diesem Fall müssen Sie SAP NetWeaver Single Sign-On oder ein externes Sicherheitsprodukt verwenden, um den Schutz zu gewährleiten.
Weitere Informationen finden Sie unter Transport Layer Security auf dem AS Java.
Um die Destinationen zu verwalten, wählen Sie den Destination-Service im SAP NetWeaver Administrator.
Weitere Informationen zur Verwaltung von Destinationen finden Sie unter:
Weitere Informationen über den Einsatz des Destination-Services in Ihren Anwendungen finden Sie unter Destination-Service-API.