AS ABAP für SSL-Unterstützung konfigurieren 
Mit dieser Vorgehensweise konfigurieren Sie den AS ABAP so, dass er SSL unterstützt.
Hinweis
Es stehen auch Vorlagen zur Verfügung, um einige der Konfigurationsaufgaben zu automatisieren und für die Validierung der Konfiguration. Weitere Informationen finden Sie unter http://service.sap.com/instguides.
Sie haben die SAP Cryptographic Library heruntergeladen. Weitere Informationen erhalten Sie unter Installationspaket der SAP Cryptographic Library.
Installieren Sie die SAP Cryptographic Library auf dem Anwendungsserver.
Führen Sie folgende Schritte aus, um die SSL-Server-PSEs anzulegen und zu pflegen:
Legen Sie die SSL-Client-PSEs wie folgt an:
Wiederholen Sie die Vorgehensweise zum Erzeugen der Standard-SSL-Client-PSE.
Wenn der Anwendungsserver in der Lage sein soll, die anonyme Identität zur Kommunikation mit anderen Web-Servern zu verwenden, dann wiederholen Sie die Vorgehensweise zum Anlegen der anonymen SSL-Client-PSE.
Wenn der Anwendungsserver in der Lage sein soll, individuelle Identitäten zur Kommunikation mit anderen Web-Servern bei Verwendung von SSL zu benutzen, dann legen Sie einzelne SSL-Client-PSEs an.
Definieren Sie die zu verwendende SSL-Client-PSE pro Verbindung wie folgt:
Definieren Sie in Transaktion SM59 die HTTP-Destinationen für den AS ABAP. In diesen Destinationen können Sie angeben, ob für die Verbindung SSL verwendet werden soll und welche SSL-Client-PSE der Server verwenden soll. Siehe “Verbindung soll SSL verwenden” angeben.
Wenn für die Konfiguration SSL mit gegenseitiger Authentifizierung verwendet werden soll, müssen Sie auch eine Zuordnung zwischen der im für die Verbindung verwendeten Client-Zertifikat vorgefundenen Identität und der für die Verbindung verwendeten Benutzerkennung pflegen. Pflegen Sie diese Zuordnung im Zielsystem in Tabelle USREXTID. Weitere Informationen finden Sie unter Benutzerzuordnung für eingehende Verbindungen mit Authentifizierung pflegen.
Starten Sie den ICM erneut, damit alle Änderungen in Kraft treten.
Hinweis
Stellen Sie nach Beenden der Konfiguration sicher, dass auch anwendungs- oder szenariospezifische Konfigurationsänderungen vorgenommen werden. Beispiele zu eventuell aufzunehmenden notwendigen Änderungen:
In URLs oder anderen Parametern das Protokoll von HTTP auf HTTPS umstellen
In URLs oder anderen Parametern den Hostnamen von einem Kurznamen auf einen vollqualifizierten Hostnamen umstellen
In URLs oder anderen Parametern den HTTP-Port auf den HTTPs-Zielport umstellen
Weitere Informationen finden Sie in der anwendungs- oder szenariospezifischen Konfigurationsdokumentation.
Weitere Informationen über das Umschalten von HTTP auf HTTPS in einer kompletten Landschaft finden Sie auch in SAP-Hinweis 1527879.