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Die Anweisung WRITE Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Die grundlegende ABAP-Anweisung für die Ausgabe von Daten auf dem Bildschirm ist WRITE.

Syntax

WRITE <f>.

Das Feld <f> wird mit seinem Standardausgabeformat in die aktuelle Liste geschrieben. Diese Liste wird standardmäßig auf dem Bildschirm angezeigt.

Das Feld <f> kann sein

· ein beliebiges Datenobjekt (siehe Datenobjekte)

· ein Feldsymbol oder Formalparameter (siehe Arbeiten mit Feldsymbolen)

· ein Textsymbol (siehe Strukturlink Textelementpflege)

Hinweis

Sie können die aktuelle Ausgabeliste direkt vom Ausgabeschirm aus drucken, indem sie Drucken wählen.

Wenn ein Selektionsbild für das Programm definiert ist (siehe auch Selektionsbilder), können Sie auf dem Selektionsbild Ausführen und Drucken anwählen. Dann erscheint die Ausgabeliste nicht auf dem Bildschirm, sondern wird direkt an einen Drucker geschickt.

Beispiel

PROGRAM sapmztst.

WRITE 'Hello, here I am!'.

Wenn Sie dieses Programm starten, verläßt das System den aktuellen Bildschirm (z.B. das Einstiegsbild für den ABAP-Editor) und verzweigt auf das Ausgabebild:

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Das Ausgabebild hat denselben Namen wie der in den Programmattributen angegebene Titel des Programms (siehe Programmattribute pflegen).

Die erste Zeile des Bildschirmbildes ist die Listenüberschrift. Die Listenüberschrift ist zunächst auch gleich dem Titel des Programms. Sie können die Listenüberschrift unabhängig vom Programmtitel außerhalb des eigentlichen Programms pflegen. Informationen hierzu finden Sie unter Strukturlink Textelementpflege. Die laufende Seitennummer (1) erscheint rechts.

Nach einer horizontalen Linie beginnt die eigentliche Liste. Hier wird die Ausgabe angezeigt.

Durch die Anwahl von Suchen können Sie die Liste nach bestimmten Mustern durchsuchen.

Auf dem Bildschirm ist die Ausgabe standardmäßig links ausgerichtet. Wenn Sie mehrere WRITE-Anweisungen verwenden, erscheinen die Ausgabefelder nacheinander durch eine Spalte (ein Leerzeichen) getrennt. Wenn für ein Ausgabefeld nicht genug Platz bleibt, wird eine neue Zeile angefangen.

Beispiel

PROGRAM sapmtest.

TABLES spfli.

.............

WRITE: 'COMPANY: ', spfli-carrid.

Beachten Sie die Verwendung des Doppelpunkts und der Kommata. Das Beispiel enthält zwei WRITE-Anweisungen, die zu einem Kettensatz zusammengefaßt sind.

Im obigen Beispiel werden zwei Felder, das Literal 'COMPANY: ' und die Komponente CARRID des Tabellenarbeitsbereichs SPFLI auf dem Bildschirm ausgegeben:

COMPANY:  AA

Das Format der Datenfelder auf dem Ausgabebild hängt vom Datentyp ab (siehe Elementare Datentypen - Vordefiniert).

Ausgabeformat von vordefinierten Datentypen

Datentyp

Ausgabelänge

Positionierung

C

Feldlänge

links ausgerichtet

D

8

links ausgerichtet

F

22

rechts ausgerichtet

I

11

rechts ausgerichtet

N

Feldlänge

links ausgerichtet

P

2 * Feldlänge (+1)

rechts ausgerichtet

T

6

links ausgerichtet

X

2 * Feldlänge

links ausgerichtet

Die numerischen Datentypen F, I, P sind rechts ausgerichtet und die linke Seite des Feldes ist mit Leerzeichen aufgefüllt. Wenn es genug Platz gibt, werden Trennzeichen für Tausender gesetzt. Wenn ein Feld des Typs P Dezimalzahlen enthält, wird die Standardausgabelänge um eine Stelle erhöht.

Hinweis

Bei Datentyp D wird zwischen der internen Speicherung eines Datums und seiner Ausgabe unterschieden. Bei der Ausgabe mit WRITE ändert das System automatisch Daten des Typs D entsprechend den Vorgaben im jeweiligen Benutzerstammsatz (TTMMJJJJ oder MMTTJJJJ).

Beispiel

PROGRAM sapmtest.

DATA number TYPE p VALUE '-1234567.89' DECIMALS 2.

WRITE: 'Zahl', number, 'ist gepackt'.

Ausgabe:

Zahl     1.234.567,89- ist gepackt

Das Feld NUMBER hat eine Gesamtlänge von 13, nämlich 9 Ziffern incl. Dezimalzeichen, Vorzeichen und zwei Punkten als Trennzeichen. Die Ausgabelänge des Feldes NUMBER ist 2*8+1=17, denn die Feldlänge eines Felds vom Typ P ist 8. Die überflüssigen Stellen werden mit vier Leerzeichen gefüllt. Das bedeutet, daß es zwischen dem Literal ‘Zahl’ und der Zahl selbst fünf Leerzeichen gibt.

 

 

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