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Logische Datenbank anlegen Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Beim Anlegen einer neuen logischen Datenbank sollte man in der unten aufgeführten Reihenfolge vorgehen. Dann übernimmt der Logical Database Builder einen Teil der Arbeit, indem er aus bereits vorhandenen Komponenten Vorschläge für die restlichen Komponenten generiert. Einige der wichtigsten Eigenschaften einer logischen Datenbank werden schon bei der Definition ihrer Struktur festgelegt. Nach der Definition der Struktur erzeugt der Logical Database Builder automatisch einen Vorschlag für das Selektions-Include. Aus Struktur und Selektionen wird schließlich eine Maske für das Datenbankprogramm generiert.

Durch die generierten Vorschläge kann man schnell eine lauffähige logische Datenbank erstellen. Feinheiten, wie z.B. Berechtigungsüberprüfungen und Performanceverbesserungen müssen aber selbst programmiert werden.

Vorgehensweise zum Anlegen einer logische Datenbank

  1. Einen Namen auf dem Einstiegsbild des Logical Database Builder eingeben und Anlegen wählen.
  2. Auf dem erscheinenden Dialogfenster einen Kurztext eingeben. Der Kurztext kann später auch über Zusätze ® Kurztext oder unter Verwaltungsinformationen geändert werden.
  3. Nach Eingabe des Kurztexts muß der Wurzelknoten der logische Datenbank angelegt werden. Hierbei müssen der Knotennamen und seine Attribute festgelegt werden. Es gibt drei verschiedene Typen von Knoten:

Über die Drucktaste Text aus Dictionary kann der im Dictionary bei der jeweiligen Tabelle bzw. Datentyp hinterlegte Kurztext übernommen werden.

  1. Es erscheint der Struktur Editor des Logical Database Builder. Hier steht links der Name des Wurzelknotens, dann folgt ein Kürzel, das den Knoten charakterisiert, nämlich T bei Bezug auf eine Datenbanktabelle, S bei Bezug auf einen Datentyp aus dem Dictionary und C bei Bezug auf einen Datentyp aus einer Typgruppe. Die neue logische Datenbank hat nun eine Struktur mit einem einzigen Knoten.
  2. Die Struktur kann jetzt wie unter Struktur bearbeiten beschrieben erweitert werden.
  3. Durch Auswahl der Drucktaste Nächstes Bild (Pfeil nach rechts in der Drucktastenleiste), gelangt man auf ein Fenster, in dem wie unter Suchhilfen bearbeiten beschrieben eine Suchhilfe zur logischen Datenbank eingegeben werden kann.
  4. Durch Auswahl der Drucktaste Nächstes Bild (Pfeil nach rechts in der Drucktastenleiste) erscheint ein Dialogfenster, das abfragt, ob die Selektionen zur logischen Datenbank erzeugt werden sollen. Nach Bestätigung erscheint eine Liste, auf der alle Knoten, die für Feldselektion bzw. für freie Abgrenzungen verwendet werden sollen, markiert werden können. Diese Markierungen werden dann in dem vom System generierten Quelltext des Selektions-Includes berücksichtigt.
  5. Das generierte Selektions-Include erscheint im ABAP Editor und kann dort wie unter Selektionen bearbeiten beschrieben geändert werden.
  6. Durch Auswahl der Drucktaste Nächstes Bild (Pfeil nach rechts in der Drucktastenleiste) erscheint ein Dialogfenster, das abfragt, ob das Datenbankprogramm zur logischen Datenbank erzeugt werden soll. Das Datenbankprogramm wird aus der Struktur und dem Selektions-Include generiert. Es ist modular aus mehreren Include-Programmen aufgebaut und enthält alle notwendigen Unterprogramme mit Vorschlägen für die Anweisungen zum Lesen der Daten.
  7. Das generierte Datenbankprogramm erscheint im ABAP Editor und kann dort wie unter Datenbankprogramm bearbeiten beschrieben geändert werden.
  8. Durch wiederholtes Auswählen der Drucktaste Vorheriges Bild (Pfeil nach links in der Drucktastenleiste) oder durch können einige allgemeine Attribute der logischen Datenbank angezeigt und geändert werden.
  9. Schließlich können noch Selektionstexte und die Dokumentation als optionale Teilobjekte gepflegt werden.
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