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Prozeduren enthalten Anweisungsfolgen und werden in ABAP-Programmen aufgerufen.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Prozeduren werden in ABAP-Programmen definiert und bleiben bei der Generierung der Programme als eigenständige Module erhalten. Prozeduren können innerhalb des Programms aufgerufen werden, in dem sie definiert sind, oder aus anderen Programmen von außerhalb des definierenden Programms. Prozeduren haben Schnittstellen zur Datenübergabe und können lokale Daten enthalten.

ABAP enthält folgende Prozeduren:

Unterprogramme dienen hauptsächlich der lokalen Modularisierung, also dem Aufruf im definierenden Programm. Unterprogramme enthalten mehrfach verwendete Funktionalität innerhalb eines Programms zusammen und führen mehrfach benötigte Aufgaben aus. Unterprogramme können in jedem ABAP-Programm definiert werden.

Funktionsbausteine dienen ausschließlich der globalen Modularisierung, also dem Aufruf aus anderen Programmen. Funktionsbausteine enthalten Funktionalität, die systemweit von verschiedenen Programmen verwendet wird. Funktionsbausteine spielen im R/3-System eine tragende Rolle bei der Wiederverwendung und Kapselung von Verarbeitungslogik. Funktionsbausteine können nur in Funktionsgruppen definiert, aber aus allen Programmen aufgerufen werden.

Methoden enthalten die Funktionalität bzw. das Verhalten von Klassen und deren Instanzen in ABAP Objects, der objektorientierten Erweiterung von ABAP. Methoden können nur in Klassen definiert werden und für den Aufruf von Methoden gelten spezielle Regeln der objektorientierten Programmierung.

Prozeduren werden entweder intern oder extern aufgerufen. Bei externen Prozeduraufrufen ist es wichtig zu wissen, wie der Speicher organisiert wird, wie Bildschirme verabeitet werden und wie auf Schnittstellen-Arbeitsbereiche zugegriffen wird:

Organisation von externen Prozeduraufrufen

 

 

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