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Ausnahmen in Funktionsbausteinen und Methoden Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Um Fehlersituationen in Prozeduren durch den Aufrufer behandelbar zur machen, konnten in der Schnittstelle von Funktionsbausteinen und Methoden Ausnahmen definiert werden. Für globale Prozeduren geschah dies in der ABAP Workbench und für lokale Methoden mit dem Zusatz EXCEPTIONS der Anweisung METHODS. Solcherart definierte Ausnahmen können innerhalb der Prozedur mit den Anweisungen RAISE und dem RAISING-Zusatz der Anweisung MESSAGE ausgelöst werden.

Behandelt werden solche in der Schnittstelle definierten Ausnahmen durch die EXCEPTIONS-Zusätze der entsprechenden CALL-Anweisungen. Diese Ausnahmen sind nicht in der Aufruf-Hierarchie weiterreichbar und die Nicht-Behandlung führt zu einem Laufzeitfehler.

Durch die Angabe der vordefinierten Ausnahme ERROR_MESSAGE hinter dem EXCEPTIONS-Zusatz eines Prozeduraufrufs, sind auch mit der Anweisung MESSAGE gesendete Nachrichten vom Typ E und A als Ausnahmen behandelbar.

Das Prinzip dieser selbstdefinierten Ausnahmen wird erläutert unter:

Funktionsbausteine anlegen

Funktionsbausteine aufrufen

Da der klassenbasierte Ansatz hier wesentlich mächtiger und flexibler ist, sollte er für Neuentwicklungen bevorzugt werden. Die Angabe der Zusätze EXCEPTIONS und RAISING schließen sich in der Schnittstelle einer Prozedur gegenseitig aus.

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