Anfang des Inhaltsbereichs

Eigenständiger Aufruf und Datenbankprogramm Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Wenn logische Datenbanken eigenständig über den Funktionsbaustein LDB_PROCESS aufgerufen werden, können spezielle Unterprogramme im Datenbankprogramm aufgerufen werden:

LDB_PROCESS_INIT:

Wenn eine logische Datenbank mehrmals hintereinander aufgerufen werden soll, muß folgendes Unterprogramm im Datenbankprogramm vorhanden sein.

FORM LDB_PROCESS_INIT CHANGING SUBRC LIKE SY-SUBRC.
  ...
  SUBRC = 0.
ENDFORM.

Das Unterprogramm wird als allererstes aufgerufen. Dadurch, daß der Parameter SUBRC auf 0 gesetzt wird, kann die logische Datenbank intern verschiedene Initialisierungen vornehmen und dadurch mehrmals hintereinander aufgerufen werden. Wenn der Parameter SUBRC nicht auf 0 gesetzt wird, kommt es im Funktionsbaustein LDB_PROCESS zur Ausnahme LDB_NOT_REENTRANT.

LDB_PROCESS_CHECK_SELECTIONS:

Wenn eine logische Datenbank eigenständig aufgerufen wird, gibt es keine Selektionsbildverarbeitung. Die entsprechenden Abgrenzungen werden statt vom Benutzer auf dem Selektionsbild über Schnittstellenparameter an den Funktionsbaustein übergeben. Das Unterprogramm PAI wird nicht aufgerufen. Um die übergebenen Abgrenzungen dennoch zu überprüfen kann folgendes Unterprogramm im Datenbankprogramm definiert werden:

FORM LDB_PROCESS_CHECK_SELECTIONS CHANGING SUBRC LIKE SY-SUBRC
                                           MSG ..LIKE SYMSG.    
  ...
  SUBRC = ...
ENDFORM.

Das Unterprogramm wird nach dem Füllen der Parameter und Selektionstabellen des Selektionsbilds durch die Schnittstellenparameter von LDB_PROCESS aufgerufen. Falls SUBRC auf ungleich 0 gesetzt wird, kommt es im Funktionsbaustein LDB_PROCESS zur Ausnahme LDB_SELECTIONS_NOT_ACCEPTED. Dem strukturierten Parameter MSG kann eine Nachricht zugewiesen werden, die dem Aufrufer des Funktionsbausteins dann in den Systemfeldern SY-MSG.. zur Verfügung steht. Die acht Komponenten von MSG beschreiben Nachrichtentyp, Nachrichtenkennung und Nachrichtennummer sowie vier eventuelle Nachrichtenvariablen.

Ende des Inhaltsbereichs