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Lokal verbuchen Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Bei der lokalen Verbuchung wird das Verbuchungsprogramm vom Prozess des Aufrufers ausgeführt. Der Dialog-Benutzer wartet auch hier auf den Abschluß der Verbuchung, bevor er neue Eingaben machen kann. Diese Art der Verbuchung wird dann gewählt, wenn die Anzahl der Zugriffe auf die Datenbank reduziert werden soll und somit die Systemlast verringert werden soll. Ein Nachteil der lokalen Verbuchung ist die Parallelisierung von Verbuchungen. Die Aktualisierungen werden über verschiedenste Workprozesse abgewickelt, während bei der asynchronen bzw. synchronen Verbuchung ein gewisse Serialisierung der Verbuchung insofern gegeben ist, als Änderungsaufträge über einen bzw. wenige Verbuchungs-Workprozesse durchgeführt werden.

Die lokale Verbuchung wird über den Schalter SET UPDATE TASK LOCAL initiiert. Mit dieser Anweisung wird ein "lokaler Verbuchungsschalter" gesetzt. Ist er eingeschaltet, interpretiert das System CALL FUNCTION ...IN UPDATE TASK als eine lokale Verbuchungsanforderung. Die Verbuchung wird im gleichen Prozeß wie der Aufrufer als Teil der COMMIT WORK-Verarbeitung durchgeführt. Die Transaktion wartet auf die Beendigung der Aktualisierung, bevor sie fortfährt.

Ein Programm welches normalerweise im Dialog abläuft und in dem asynchron verbucht wird, soll z.B. im Hintergrund ausgeführt werden. Da Antwortzeiten bei der Verarbeitung im Hintergrund irrelevant sind und das Programm nur fortgesetzt werden soll, wenn die Verbuchung tatsächlich stattgefunden hat, kann der Schalter SET UPDATE TASK LOCAL in diesem Programm gesetzt werden. Über eine Systemvariable kann zur Laufzeit geprüft werden, ob das Programm derzeit im Hintergund läuft.

Der lokale Verbuchungsschalter ist im Standard ausgeschaltet und wird nach jedem COMMIT WORK oder ROLLBACK WORK zurückgesetzt, daher wird eine SET UPDATE TASK LOCAL-Anweisung zu Beginn jeder SAP-LUW benötigt.

Werden im Rahmen der lokalen Verbuchung Daten zurückgesetzt, bezieht sich ein ROLLBACK WORK bei der lokalen Verbuchung sowohl auf den Dialog- als auch auf den Verbuchungsteil der Transaktion, da für die Verbuchung keine neue SAP-LUW begonnen wird.

 

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