Anfang des InhaltsbereichsHintergrunddokumentationBenutzerspezifische Einstellungen Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Eine Vielzahl von benutzerspezifischen Optionen für die Entwicklungswerkzeuge der ABAP Workbench können voreingestellt werden. Diese sind übersichtlich auf einem Tabstrip angeordnet und in allen Werkzeugen aufrufbar. Die Änderungen der Einstellungen werden persistent gesichert.

Aufruf

Benutzerspezifische Einstellungen können Sie vom Object Navigator und von jedem anderen Werkzeug aufrufen. Wählen Sie dazu den Menüpfad Hilfsmittel ® Einstellungen.

Einstellungen für die ABAP Entwicklungswerkzeuge

Werkzeug

Einstellung

Bedeutung

Workbench allgemein

Hintergrundbild anzeigen

Das Einstiegbild des Object Navigators zeigt bei aktivierter Einstellung das Hintergrundbild an.
Diese Einstellung ist nur innerhalb eines LAN, nicht jedoch im WAN wirksam.

Leeres Bild anzeigen

Anzeige des Hintergrundbildes wird bei aktivierter Einstellung unterdrückt.

ABAP Editor

Fronted Editor

Der Quellcode eines ABAP-Programms wird in diesem Editor-Modus ans Frontend geladen und kann dort lokal bearbeitet werden.
Siehe auch:
Frontend Editor.

Backend Editor

Der traditionelle, zeilenorientierte Backend-Editor.
Siehe auch:
Backend Editor.

Nummerierung

Die Auswahl Mit oder Ohne Zeilennumerierung ist nur für den Table Control-Modus möglich und dient dem Ein- bzw. dem Ausschalten der Zeilennummerierung im Editor.

Komprimierung

Für den Table Control-Modus können mit der Option mit Komprimierungslogik logische Blöcke im ABAP-Coding komprimiert dargestellt werden. Somit kann eine übersichtliche Darstellung eines komplexen ABAP-Programms erzielt werden. Siehe auch Komprimierungslogik verwenden.

Pfad für lokales Editieren

Festlegen des Pfades für lokales Editieren.
Unter dem angegebenen Pfad wird der aktuelle Programmcode nach Auswahl der entsprechenden Funktion heruntergeladen, zwischengespeichert und in einem lokalen Editor aufgerufen.
Diese Option ist nur für den Table Control-Modus wirksam.

Groß-/Kleinkonvertierung im Anzeigemodus

Wird das Flag gesetzt, so hat dies ausschließlich Auswirkungen auf die Quelltextdarstellung im Anzeigemodus. Die Quelltextdarstellung bezüglich der Groß-/Kleinschreibung wird dann dauerhaft für den Anzeigemodus so gesetzt wie dies durch die Einstellungen zum Pretty Printer unter Groß-/Kleinkonvertierung durchführen festgelegt wurde.
Die Option Schlüßelwort groß im Pretty Printer wird allerdings aus Performance-Gründen nicht unterstützt.

Wird dagegen diese Option nicht aktiviert, so kann keine gesonderte Darstellung für den Anzeigemodus angeboten werden. In diesem Fall stimmt die Darstellungsweise im Anzeige- und Änderungsmodus überein. Der Quelltext wird dann genauso ausgegeben wie er auf der Datenbank abgelegt wurde.

Pretty Printer

Einrücken

Führt Zeileneinrückungen im ABAP-Quelltext durch. Zum Beispiel werden alle zu einem Ereignis gehörenden Anweisungszeilen um 2 Positionen eingerückt.
Siehe auch:
Layout verbessern.

Groß-/Kleinkonvertierung durchführen

Möglichkeit, die Darstellung des Quelltextes zu normalisieren:

  • Kleinschreibung (für den gesamten Quelltext, bis auf Literale und Kommentare).
  • Großschreibung (für den gesamten Quelltext, bis auf Literale und Kommentare).
  • Schlüsselwort groß (Hervorheben der ABAP Schlüsselworte).

Beachten Sie, daß die Hervorhebung der ABAP-Schlüsselworte, insbesondere bei langen Programmtexten, laufzeit-intensiv sein kann.

Splitscreen

Fensteranordnung

Die zu vergleichenden Programme können in horizontaler oder vertikaler Anordnung im Splittscreen-Editor dargestellt werden.

Vergleichsoperationen

Bei Auswahl der Option Einrückungen ignorieren zeigt das System Programmzeilen, die zwar unterschiedlich weit eingerückt sind, jedoch den gleichen Inhalt haben, als gleich an.
Bei Auswahl der Option Kommentare ignorieren zeigt das System Programme, die sich bis auf die Kommentarzeilen sowie Zeilen, die sich bis auf die mit < " > angehängten Kommentare nicht unterscheiden, als gleich an.
Die Option Groß/Klein ignorieren ist initial voreingestellt.

Siehe auch Spezielle Splitscreen-Funktionen.

Class Builder

Anzeigefilter

Optionen für die Anzeige der Komponenten von globalen Klassen oder Interfaces im Class Builder. Mit Auswahl der Optionen kann die Standardanzeige entweder erweitert oder weiter eingeschränkt werden

Scope-Filter

Einschränkungen der Anzeige von Klassen-Komponenten auf Instanz- oder auf statische Komponenten.

Screen Painter

Grafischer Layout Editor

Bei aktivierter Einstellung wird der grafische Layout Editor des Screen Painters aufgerufen, ansonsten der alphanumerische Editor.

Menu Painter

Ausgabelänge in der Statuspflege

Option Funktionscode: Die Länge für die Eingabe eines Funktionscodes in der Statuspflege des Menu Painters kann in den Grenzen zwischen 4 bis maximal 20 Zeichen vorbelegt werden.
Ist der einzugebende Funktionscode länger als die mit der Option angegebene Länge, so ist bei Überschreitung das entsprechende Feld in der Statuspflege nicht mehr eingabe-bereit.

Option Textlänge: Die Länge für die Eingabe eines Funktionstextes zum Funktionscode in der Statuspflege des Menu Painters kann zwischen 10 bis maximal 40 Zeichen variieren. Ist der einzugebende Text länger als die mit der Option angegebene Länge, so ist bei Überschreitung das entsprechende Feld in der Statuspflege nicht mehr eingabe-bereit.

Beachten Sie, daß diese benutzerspezifischen Einstellungen nur in der Statuspflege des Menu Painters gültig sind.

Frontendplattform

Option Frontend: Die Funktionstastenzuordnung ist in Abhängigkeit von der jeweiligen Plattform verfügbar. Alle im Menu Painter gepflegten Funktionscodes sind zwar plattform-unabhängig, nicht jedoch die Bezeichnungen der Funktionstasten. Die Auswahl einer Plattform bewirkt, daß die Funktionstasten im Menu Painter gemäß der ausgewählten Plattform bezeichnet werden.

Function Builder

Beim Testen die Syntaxprüfung beim Testen

Beim Aufruf der Testumgebung kann eine Syntaxprüfung der Funktionsgruppe durchgeführt werden, zu der der zu testende Funktionsbaustein gehört.
Diese Prüfung ist standardmäßig ausgeschaltet, um eine bessere Performance beim Aufruf der Testumgebung zu erzielen.

 

 

 

 

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