Anfang des InhaltsbereichsHintergrunddokumentation Teil 5 - Systemdaten verwenden Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Sie können Tests in entfernten Systemen ausführen. Dafür werden Systemdatencontainer verwendet, die die erforderlichen Informationen über die RFC-Verbindungen zu anderen Systemen enthalten. Das Testskript selbst befindet sich immer auf dem lokalen System.

Ein Systemdatencontainer wird in einer Testkonfiguration auf ähnliche Weise verwendet wie in einem Testskript. Die in der Testkonfiguration festgelegten Systemdaten überschreiben die Systemdaten im Testskript. Auf Testkonfigurationen wird in diesem Tutorial zu einem späteren Zeitpunkt eingegangen.

Voraussetzungen

Sie haben die vorherigen Teile des Tutorials abgeschlossen.

Sie besitzen die erforderlichen Berechtigungen für RFC-Destinationen, die Sie verwenden wollen. Diese RFC-Destinationen verfügen über die Transaktionen FK01 sowie die Tabelle LFA1. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie diese Übung trotzdem durchführen, wenn Sie das gerade von Ihnen verwendete System als RFC-Destination angeben.

Vorgehensweise

RFC-Destinationen anlegen

  1. Legen mit der Transaktion SM59 eine RFC-Destination an. Geben Sie folgende Daten ein:
  2. Feld

    Kommentar

    RFC-Destination

    Geben Sie einen Namen für die RFC-Destination ein. Beispiel: XYZ_RFC1 (wobei XYZ Ihre Initialen sind).

    Verbindungstyp

    Für die Verbindung zu einem R/3-System geben Sie 3 ein.

    Beschreibung

    Geben Sie eine kurze Beschreibung ein.

    Lastverteilung

    Lastausgleich. Wählen Sie Ja.

    Zielsystem

    Geben Sie den Namen des Zielsystems an. Beispiel: Q1C.

    Messageserver

    Geben Sie den Host-Rechner ein. Sie finden ihn, indem Sie sich beim Zielsystem anmelden und System ® Status... wählen.

    Gruppe

    Geben Sie die Gruppe ein. Beispiel: PUBLIC.

    Sprache

    Geben Sie die Anmeldesprache ein. Beispiel: DE.

    Mandant

    Geben Sie den Mandanten ein. Beispiel: OOO.

    Benutzer

    Geben Sie einen gültigen Benutzernamen für das Zielsystem ein.

    Paßwort

    Sie müssen das Paßwort für den Benutzer eingeben, um Tests auf entfernten Systemen automatisch laufen zu lassen.

    Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

  3. Legen Sie eine zweite RFC-Destination an. Nennen Sie sie XYZ_RFC2 (wobei XYZ Ihre Initialen sind).
  4. Systemdatencontainer anlegen

  5. Wählen Sie auf dem Bild Extended Computer Aided Test Tool: Einstieg den Auswahlknopf Systemdaten.
  6. Geben Sie im Feld Systemdaten einen Namen für den Systemdatencontainer ein. Nennen Sie ihn XYZ_SDC1 (wobei XYZ Ihre Initialen sind).
  7. Wählen Sie Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt.
  8. Sie gelangen zum Systemdaten-Editor.

  9. Wählen Sie das Register Attribute und geben Sie eine kurze Beschreibung in das Feld Titel ein.
  10. Wählen Sie das Register Systemdaten.
  11. Ein standardmäßiges Zielsystem ist bereits definiert. Es heißt NONE. Dieses Zielsystem ist das aktuelle System.

  12. Wählen Sie Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt.
  13. Geben Sie im Feld Zielsystem einen Namen für das Zielsystem ein. Nennen Sie es ZIEL_1.
  14. Geben Sie im Feld RFC-Destination den Namen der zuvor angelegten RFC-Destination (XYZ_RFC1) ein.
  15. Wählen Sie Weiter.
  16. Das Feld Instanzbeschreibung wird automatisch gefüllt.

  17. Legen Sie ein zweites Zielsystem ZIEL_2 mit der RFC-Destination XYZ_RFC2 an.
  18. Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

  19. Speichern Sie den Systemdatencontainer.
  20. Systemdatencontainer in einem Testskript verwenden

  21. Öffnen Sie das erste Testskript (XYZ_FK01) zur Bearbeitung im Testskript-Editor.
  22. Wählen Sie das Register Attribute.
  23. Geben Sie im Feld Systemdatencontainer den Namen des Systemdatencontainers ein, den Sie zuvor angelegt haben (XYZ_SDC1).
  24. Geben Sie im Feld Zielsystem ZIEL_1 ein.
  25. Speichern Sie das Testskript und führen Sie es aus.
  26. Prüfen Sie das Protokoll.
  27. Ein Eintrag im Protokoll gibt das System an, in dem das Testskript ausgeführt wurde.

    Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

  28. Fügen Sie im Befehl-Editor die folgenden Zeilen hinzu:
  29. LFA1_1-LIFNR = &MS1.

    CHETAB ( LFA1 , LFA1_1 ).

    CHETAB ( LFA1 , LFA1_1 , NONE ).

    CHETAB ( LFA1 , LFA1_1 , ZIEL_2 ).

    Die erste Zeile weist dem Feld LIFNR der Kommandoschnittstelle LFA1_1 die Nachrichtenvariable zu. Sie verwenden für alle Befehle dieselbe Kommandoschnittstelle.

    Der erste Befehl CHETAB prüft die Tabelle im Pflegesystem. Sie haben ZIEL_1 dem Pflegesystem zugewiesen. Der zweite Befehl CHETAB prüft die Tabelle im aktuellen System, also dem System, in dem sich eCATT und das Testskript befinden. Der dritte Befehl CHETAB prüft die Tabelle in dem System, das von ZIEL_2 im Systemdatencontainer festgelegt wurde. Wenn ein CHETAB einen übereinstimmenden Datensatz findet, wird die Prüfung mit einem Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt im Protokoll gekennzeichnet. Gibt es keinen übereinstimmenden Datensatz, wird die Prüfung mit einem Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt im Protokoll gekennzeichnet.

    Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

  30. Legen Sie einen zweiten Systemdatencontainer mit einer Kopie von XYZ_SDC1 an. Nennen Sie ihn XYZ_SDC2 (wobei XYZ Ihre Initialen sind).
  31. Bearbeiten Sie XYZ_SDC2, so dass alle RFC-Destinationsfelder NONE enthalten.
  32. Wählen Sie im Testskript das Register Attribute und geben Sie im Feld Systemdatencontainer XYZ_SDC2 ein.
  33. Führen Sie das Testskript aus. Im Protokoll sollten nun alle Zielsysteme zum aktuellen System geändert worden sein.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Vergessen Sie nicht, dass die Namen der Zielsysteme im Testskript unverändert geblieben sind. Was sich in den Systemdatencontainern geändert hat, sind die RFC-Destinationen, die diesen Namen zugewiesen sind.

Zusammenfassung

Ein Systemdatencontainer enthält ein oder mehrere Zielsysteme.

Ein Zielsystem legt eine RFC-Destination fest.

Für das Ausführen eines Testskripts in einem anderen System geben Sie einen Systemdatencontainer und ein Zielsystem an.

Sie können die Zielsysteme von eCATT-Befehlen durch das Wechseln zu unterschiedlichen Systemdatencontainern ändern.

 

 

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