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Eine Stückliste ist rekursiv, wenn das Erzeugnis eine Komponente mit der gleichen Objektnummer enthält. Häufig handelt es sich dabei um Eingabefehler, in einzelnen Fällen kann es auch beabsichtigt sein.

Beispiel

Eine Komponente erhält auf der unteren Erzeugnisebene die Materialnummer eines übergeordneten Erzeugnisses. Diese Situation ergibt sich in der Farbenherstellung. Hier wird als Komponente eine Restmenge der zu produzierenden Farbe hinzugemischt.

Die nachfolgende Grafik stellt die wiederholende Auflösung eines Objektes innerhalb eines Auflösungspfades dar.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Rekursivitätsprüfung innerhalb einer Stücklistengruppe

Die Rekursivitätsprüfung schließt alle Stücklisten einer Stücklistengruppe ein. Für eine Variantenstückliste wird dadurch beispielsweise eine Rekursivität festgestellt, obwohl die einzelne Variante nicht rekursiv ist.

Beispiel

Eine Variantenstückliste faßt zwei Varianten zusammen:

Jede einzelne Variante ist nicht rekursiv. Für die Stücklistengruppe wird jedoch für folgende Materialkomponenten Rekursivität festgestellt:

Stücklistenauflösung bei Rekursivität

Bei der Stücklistenauflösung wird die Auflösung bei der Komponente abgebrochen, die zur Rekursivität führt.

Siehe auch:

Wann wird die Auflösung abgebrochen?

Rekursivität erlauben

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