
Automatischer Verbuchungsstopp bei Datenbankproblemen
Wenn in der Datenbank des SAP-Systems ein schwerer Fehler auftritt, wird die Verbuchung automatisch gestoppt. Jede Datenbank-Fehlermeldung, die einen Datenbank-Administrator erfordert, bewirkt eine Benachrichtigung des Verbuchungssystems, welches daraufhin die Verbuchung unterbricht.
Der automatische Stoppmechanismus ist für alle vom SAP-System unterstützten Datenbanken gültig.

Angenommen, Ihre Oracle-Datenbank hat gerade die Meldung "Tablespace-Überlauf" ausgegeben. Die SAP-Datenbank-Schnittstelle erkennt die Meldung als schwere Fehlermeldung und gibt ein Signal an das Verbuchungssystem aus, welches daraufhin die Verbuchung stoppt. Die aktiven Transaktionen werden unterbrochen (mit einer entsprechenden Meldung), bis die Verbuchung reaktiviert wird.
Das Stoppen der Verbuchung bei einem Datenbankproblem erleichtert die Wiederherstellung des Normalzustands, nachdem der Fehler behoben ist. Verbuchungen werden nicht abgebrochen, sondern erhalten den Status init oder auto (grün unterlegt), der sie als noch nicht erledigt ausweist. Bei der Reaktivierung der Verbuchung nach Behebung des Fehlers werden die Verbuchungen automatisch verarbeitet.
Die Verbuchung wird nicht gestoppt, wenn ein lokaler Fehler in einem Verbuchungs-Funktionsbaustein einen vorzeitigen Abbruch einer Verbuchung verursacht (vgl.
Fehlerbehandlung und Datenkonsistenz).Weitere Informationen finden Sie unter
Verbuchung de- und reaktivieren.