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Verwendung

Diese Vorgehensweise beschreibt, wie Sie eine Vererbungsvorlage anlegen und ändern.

Voraussetzungen

Vorgehensweise

  1. Wählen Sie im Strukturlink Menü der Produktsicherheit Spezifikation ® Spezifikation bearbeiten.
  2. Sie gelangen auf das Bild Spezifikation bearbeiten: Einstieg.

  3. Wählen Sie Spezifikation ® Vererbung ® Vorlagen bearbeiten.

Sie gelangen auf das Dialogfenster Vererbungsvorlagen bearbeiten. Die Gruppenübersicht der Vererbungsvorlagen wird angezeigt.

Hinweis

Sie können die Gruppenübersicht der Vererbungsvorlagen analog auch von den Bildern Spezifikation bearbeiten: Trefferliste, Spezifikation bearbeiten: Kopfdaten oder Spezifikation bearbeiten: Eigenschaftsbaum aus aufrufen.

Vererbungsvorlage anlegen

  1. Positionieren Sie den Cursor auf der Gruppe, in der Sie eine Vererbungsvorlage anlegen wollen, und wählen Sie Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt.
  2. Sie gelangen auf das Dialogfenster Vererbungsvorlagen anlegen.

  3. Geben Sie auf den Registerkarten Kopf und Bezeichner die erforderlichen Daten ein, wählen Sie Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt und bestätigen Sie die Sicherungsabfrage, indem Sie Ja wählen.

Die Vererbungsvorlage wird als Gruppeneintrag der Gruppe hinzugefügt.

  1. Wählen Sie mit Doppelklick auf den Gruppeneintrag die Vererbungsvorlage.
  2. Geben Sie nach Bedarf Verwendungen, Identifikatoren und Bewertungsarten an, anhand derer Daten mit Hilfe der Vererbungsvorlage vererbt werden sollen. Beachten Sie dabei folgendes:

Hinweis

Generell werden nur aktive Identifikatoren und Bewertungen vererbt, d.h. nur die Identifikatoren, bei denen das Kennzeichen Aktiv gesetzt ist. Wenn Sie in der Vererbungsvorlage das Kennzeichen Alle Verwendungen. setzen, werden auch inaktive Identifikatoren und Bewertungen sowie Identifikatoren und Bewertungen ohne Verwendung vererbt.

      1. Wählen Sie Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt.
      2. Markieren Sie im Eigenschaftsbaum mit Hilfe der Funktion Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt die gewünschten Bewertungsarten und bestätigen Sie.

Wenn Sie keine Bewertungsarten angeben und das Kennzeichen Alle Bewertungen nicht setzen, werden keine Bewertungen vererbt.

Beispiel

Verwendungen

Einstufung

Gültigkeitsraumtyp

Gültigkeitsraum

Vererbung

PUBLIC

<leer>

<leer>

Alle als PUBLIC eingestufte Daten, unabhängig vom Gültigkeitsraum

<leer>

REGION

REG_EU

Alle Daten, die für REG_EU gelten, unabhängig von der Einstufung

Identifikatoren

Sprache

Identifikationstyp

Identifikationsart

Vererbung

<leer>

NUM

<leer>

Alle Nummern

<leer>

NAM

PROD

Produktnamen in allen Sprachen

Beispiel

Die Gültigkeitsräume werden vom SAP-System nach Ländern und Regionen aufgelöst. Folgende Eingaben sind daher nicht erlaubt:

Zur Überschneidung kommt es nur, wenn Sie eine bestimmte Einstufung mit der Eingabe <leer> (Alle Einstufungen) kombinieren. Nicht erlaubt ist daher z.B. PUBLIC/DE und <leer>/DE.

Da bei der Eingabe von <leer> (Alle Einstufungen) die Verwendungen mit ODER und nicht mit UND auf Überschneidung geprüft werden, ist dagegen z.B. die Eingabe PUBLIC/DE und <leer>/REG_WORLD erlaubt.

Zur Überschneidung kommt es nur, wenn Sie eine bestimmte Identifikationsart mit der Eingabe <leer> (Alle Identifikationsarten) kombinieren. Nicht erlaubt ist daher z.B. NUM/CAS und NUM/<leer>.

  1. Setzen Sie bei Bedarf unter Erlaubte Änderungsoptionen eines oder mehrere Kennzeichen. Mit diesen Kennzeichen legen Sie folgendermaßen fest, ob die anhand der Vererbungsvorlage vererbten Bewertungen temporär oder permanent geändert werden dürfen und ob die Vererbungsbeziehung deaktiviert werden darf:

Werden Bewertungen, die Sie in der Zielspezifikation überschrieben haben, danach an der Quellspezifikation geändert, werden auch die entsprechenden Bewertungen in der Zielspezifikation wieder durch die Bewertungen der Quellspezifikation ersetzt.

Sobald die vererbten Bewertungen einmal überschrieben wurden, werden Änderungen, die an den entsprechenden Bewertungen in der Quellspezifikation vorgenommen werden, nicht mehr an die Zielspezifikation vererbt. Die in der Zielspezifikation überschriebenen Bewertungen können weitervererbt werden.

  1. Wählen Sie Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt und dann Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt.

Vererbungsvorlage ändern

  1. Wählen Sie die Vererbungsvorlage mit Doppelklick, die Sie ändern wollen.
  2. Ändern Sie nach Bedarf Verwendungen, Identifikatoren und Bewertungsarten an, anhand derer Daten mit Hilfe der Vererbungsvorlage vererbt werden sollen. Beachten Sie dabei, daß Sie eine Vererbungsvorlage, die bereits in einer Vererbungsbeziehung verwendet wird, nur so ändern dürfen, daß vererbte Daten nicht gelöscht werden. Sie erhalten eine entsprechende Warnung, wenn eine Vererbungsvorlage, die Sie ändern wollen, bereits verwendet wird. Beim Ändern verhindert das System automatisch, daß Sie unzulässige Änderungen an der Vererbungsvorlage vornehmen. Im Detail bedeutet dies folgendes:

Beispielsweise dürfen Sie anstelle des Gültigkeitsraums DE alle Gültigkeitsräume oder eine Region von DE, z.B. DE_BW, definieren, da alle Datensätze, die für DE_BW gültig sind, auf jeden Fall auch für DE gültig sind, da DE_BW in DE enthalten ist.

Beispielsweise dürfen Sie von den Verwendungen PUBLIC/DE und INTERNAL/US die Verwendung INTERNAL/US löschen.

Beachten Sie bei der Dateneingabe außerdem die Angaben im Abschnitt Vererbungsvorlage anlegen.

Achtung

Die Änderungen, die Sie an einer Vererbungsvorlage vornehmen, die bereits in einer Vererbungsbeziehung verwendet wird, können Sie nach dem Sichern nicht mehr rückgängig machen, da durch den Hintergrundjob möglicherweise sofort die entsprechenden Daten vererbt werden.

  1. Wählen Sie Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt und dann Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt.

Ergebnis

Die Vererbungsvorlage können Sie in der Vererbung nutzen, um Vererbungsbeziehungen zwischen Spezifikationen anzulegen.

Wenn Sie eine Vererbungsvorlage geändert haben, die in einer aktiven und konsistenten Vererbungsbeziehung verwendet wird, erhält letztere den Zustand Vererbungsbereit. Daraufhin wird der Hintergrundjob für die Vererbung gestartet, der die Daten der Zielspezifikation entsprechend der geänderten Vererbungsvorlage aktualisiert.

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