
Die Ausgangsverarbeitung unter Nachrichtensteuerung (NAST)
Verwendung
Im Vertrieb (SD) und in der Materialwirtschaft (MM) werden Nachrichten (beispielsweise eine Bestellung beim Lieferanten) üblicherweise über das Modul der Nachrichtensteuerung (NAST)
Voraussetzungen
Wie bei jeder IDoc-Verarbeitung müssen Sie Ihre
Partner vereinbaren. Speziell müssen Sie in den Partnervereinbarungen die Anwendung und die NAST-Nachrichtenart eindeutig einem IDoc-Typ zuordnen. Dies tun Sie mit den zusätzlichen Parametern beim Ausgang unter NAST.Aktivitäten
Im vorliegenden Fall (Nachrichtenverarbeitung durch IDoc-Versand) wird bei gefundenen Nachrichten zusätzlich geprüft, ob der Nachrichtenpartner als Partner in der IDoc-Schnittstelle verarbeitet wurde. Nur wenn das der Fall ist, wird die Nachricht vorgeschlagen und kann weiterverarbeitet werden. Viele Anwendungen stellen die Findungsanalyse bereit, anhand derer man die Nachrichtenfindung zurückverfolgen und eventuelle Fehler aufspüren kann.

Im Einkauf soll eine Bestellung an den Lieferanten 1014 angelegt werden. Die Bestellung soll sofort nach Verbuchung als IDoc vom Typ ORDERS01 über ein EDI-Subsystem versandt werden. Dazu wird in den Einkaufsstammdaten die Nachrichtenart "NEU" für 1014 vereinbart und der NAST-Versandzeitpunkt "4" (Ausgabe sofort mit Verbuchung) und das Sendemedium "EDI" festgelegt. In den Partnervereinbarungen der IDoc-Schnittstelle wird für 1014 der Ausgabemodus "IDoc sofort übergeben" und "Subsystem sofort starten" eingetragen und der Kombination "Anwendung: Einkauf Bestellung", "Nachrichtenart: NEU" die logische Nachricht ORDERS zugeordnet. Dieser logischen Nachricht ist wiederum der IDoc-Typ ORDERS01 zugeordnet.
Weitere Informationen finden Sie unter
Technische Realisierung.