Anfang des InhaltsbereichsObjektdokumentation Technische Darstellung der Struktur eines Risikoträgers Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Der Risikoträger (SFGDT) dient zur strukturierten und hierarchisierten Ablage von zusammengesetzten oder einfachen Geschäften in der Risikoanalyse. Er ist die Grundlage für die Preisrechner und die Auswertungen, unabhängig davon, wo die Daten originär liegen (extern oder z.B. im TR-TM).

Beschreibung des SFGDTs

Der SFGDT besteht aus folgenden Teilen:

Abspeichern eines SFGDTs auf der Datenbank

Das Abspeichern eines (oder mehrerer) SFGDTs auf der Datenbank (und somit auch auf Unix-File o.ä.) ist nicht so ohne weiteres möglich. Das liegt daran, daß komplexe Datenstrukturen z.Zt. nicht auf der DB abgelegt werden können. Das SFGDT muß vielmehr zerlegt werden und dann in flachen Strukturen weggeschrieben werden. Dabei ist allerdings zu beachten, daß auch die ursprüngliche, hierarchische Struktur wiederherstellbar ist.

Zuerst die Darstellung eines möglichen SFGDTs:

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

In der Risikoanalyse wird die Hierarchie von Elementargeschäften durch sog. "GIDs" (Global Identifier) in Kombination mit einem "Verzweigungsgrad" realisiert: Eine GID ist dabei ein n-Tupel (n ist die aktuelle Stufe eines FGETs in der Hierarchie) von natürlichen Zahlen (Integer). Sei bspw. (1/2/1) ein GID eines Knoten (FGET) im Baum, der Verzweigungsgrad sei 3, dh. es existieren 3 unmittelbare Nachfolger. Die GIDs dieser unmittelbaren Nachfolge-FGETs in der Hierarchie sind dann: (1/2/1/1), (1/2/1/2), (1/2/1/3), sie ergeben sich durch einfaches Anhängen eines weiteren Integers aus dem Wertebereich (1... Verzweigungsgrad) an den GID des Vorgängers. Somit ist eine quasi-doppelt verkettete Beziehung zwischen Vorgänger und Nachfolger in der Hierarchie realisiert: durch Anhängen eines Integer an den eigenen GID gelangt man zu den Nachfolgern, durch Streichen des letzten Eintrages der GID eines Knoten erhält man entsprechend die GID des Vorgängers (Die Wurzel hat dabei immer GID (1)).

Die Ablage dieser Informationen erfolgt in der Struktur JBIHIER08.

Wiederherstellung der Hierarchie

Die Wiederherstellung kann rekursiv erfolgen unter Ausnutzung der Tatsache, daß die Rangstelle der GIDs durch lexikographisches Ordnen entstanden ist. Die Struktur JBIHIER08 ist für obiges Beispiel wie folgt gefüllt:

Rangstelle

Verzweigungsgrad.

1

3

2

2

3

0

4

1

5

1

6

0

7

1

8

0

9

0

 

Nun kann folgender Algorithmus verwendet werden:

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