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Verwendung

Der Formeleditor dient zur Definition von gerechneten Kennzahlen eines Rechenschemas. Es können Wertfelder und gerechnete Kennzahlen über Standardrechenoperationen und vordefinierte Funktionen verknüpft werden. Zusätzlich können eigene ABAP-Funktionen programmiert werden.

Voraussetzungen

Der Ergebnisbereich muß vollständig angelegt sein.

Funktionsumfang

- leere Formeln

- rekursive Formeln

- Ringschluß

- Benutzung der Rechenoperationen und Klammern

Hinweis

Die Funktion Ohne Prüfen sollten Sie nur verwenden, wenn Sie während der Formelerstellung das Dialogfenster verlassen wollen. Endgültig abschließen sollten Sie eine Formel immer mit Prüfen.

Funktionen im Rechenschema sind als FORM-Routinen im Include SAPMKEBF definiert. Neben den vorgegebenen Funktionen lassen sich dort weitere FORM-Routinen eintragen, die dann im Rechenschema zur Verfügung stehen.

Die Schnittstelle einer solchen FORM muß dabei so beschaffen sein, wie im Include SAPMKEBF demonstriert wird. Das heißt, daß nach dem Schlüsselwort 'USING' zuerst der Rückgabeparameter deklariert wird und danach die Eingabeparameter. Dabei dürfen keine Typdefinitionen vorgenommen werden.

Beispiel 

FORM notzero USING pe p1.
IF p1 = 0.
   pe = 0.
ELSE.
   pe = 1.
ENDIF.

Die Funktion 'notzero' erwartet einen Parameter 'p1'. Wenn der Wert des Parameters ungleich '0' ist, liefert sie als Ergebnis ('pe') eine '1', ansonsten eine '0'.

Achtung

Beim Starten des Rechenschemas wird das Include SAPMKEBF gelesen und die vorhandenen FORM-Routinen analysiert, damit sie in der F4-Hilfe im Formeleditor angeboten werden können. Entspricht die Schnittstelle nicht den obigen Konventionen, ist es nicht möglich, die betreffende Funktion im Rechenschema zu benutzen.

Wenn Sie weitere FORM-Routinen in das Include SAPMKEBF einfügen, müssen Sie eine Prüfung des ABAP-Codes vornehmen bzw. das Include SAPMKEBF aktivieren.

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