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Einsatzmöglichkeiten

Sie setzen Barcode-Lesegeräte zur Meßwert- und Zählerstandserfassung ein, wenn

Die folgenden beiden Szenarios veranschaulichen den Einsatz von Barcode-Lesegeräten.

Szenario 1: Barcode-ID und Bewertungscode werden eingescannt

Sie haben ein Gebäude über eine Hierarchie Technischer Plätze im R/3-System abgebildet, darunter auch die Brandschutztüren. Jeder Brandschutztür ist ein Meßpunkt zugewiesen, der über eine Barcode-ID abgebildet wird. Einmal im Monat überprüft ein Ableser jede einzelne Brandschutztür. Das Inspektionsergebnis lautet meistens "Tür in Ordnung", aber auch dieses Inspektionsergebnis soll im R/3-System dokumentiert werden.

Die möglichen Schadensbilder lassen sich eindeutig als Bewertungscodes abbilden. Diese Bewertungscodes erfaßt der Ableser ebenfalls über Barcode. Bei der Inspektion festgestellte Schäden sollen im R/3-System automatisch eine Störmeldung auslösen.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Szenario 2: Barcode-ID wird eingescannt, Zählerstand wird manuell eingeben

Sie haben ein Mehrfamilienhaus über eine Hierarchie Technischer Plätze im R/3-System abgebildet. Jeder Wohnung ist ein Stromzähler zugewiesen, der über eine Barcode-ID abgebildet wird. Einmal im Jahr erfolgt die Stromablesung.

Das Ableseergebnis kann hier nicht über Barcode erfaßt werden, sondern wird vom Stromableser über einen Ziffernblock am Barcode-Lesegerät manuell eingegeben. Auf Grundlage der erfaßten Zählerstände erfolgt im R/3-System in der Branchenkomponente Immobilienverwaltung (RE) die Verbrauchsabrechnung.

Voraussetzungen

Sie benötigen ein Barcode-Lesegerät mit den dazugehörigen Übertragungsprogrammen.

Damit Sie die Daten vom Barcode-Lesegerät an das R/3-System übergeben können, verwenden Sie die Strukturlink PM-PCS-Schnittstelle. Wenn Sie zum Meßbeleg automatisch Störmeldungen erzeugen wollen, verwenden Sie den Customer-Exit IMRC0001.

Wenn Sie Barcodes über das R/3-System mit SAPscript ausdrucken wollen, können Sie sich im Online Service System in Hinweis 5196 über die Voraussetzungen informieren.

Ablauf

  1. In der Arbeitsvorbereitung stellen Sie für einen Ableser die Meßpunkte und Zähler in der Reihenfolge des Rundgangs zusammen. Dieser Laufplan wird im R/3-System als Meßwerterfassungsliste abgebildet.
  2. Der Ableser scannt mit einem Barcode-Lesegerät bei jedem Meßpunkt und Zähler zuerst die Barcode-ID ein.
  3. In Szenario 1 scannt der Ableser einen der Bewertungscodes ein, die er als Liste bei sich trägt.
  4. In Szenario 2 gibt der Ableser den Zählerstand manuell ein.

  5. Nach beendetem Rundgang übertragen Sie die Daten aus dem Barcode-Lesegerät des Ablesers über Infrarot an die Docking-Station. Das Barcode-Lesegerät liefert die Daten, die mit der PM-PCS-Schnittstelle in das R/3-System übertragen werden.
  6. Das R/3-System erzeugt zu jedem Meßwert und Zählerstand einen Meßbeleg.
  7. Wenn Sie den Customer-Exit IMRC0001 verwenden, erzeugt das System in Szenario 1 automatisch zu jedem Meßbeleg mit einem von Ihnen definierten Bewertungscode eine Störmeldung.

In Szenario 2 ist der Meßbeleg Grundlage für eine Verbrauchsabrechnung in der Branchenkomponente Immobilienverwaltung (RE).

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

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