Anfang des InhaltsbereichsProzessdokumentation SAP-Gateway unter BS2000 konfigurieren  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Einsatzmöglichkeiten

Das SAP-Gateway wird innerhalb einer beliebigen Benutzerkennung installiert und liest seine Parameter aus der SAP-Profildatei SAPGW.RSPARAM.

Hinweis

SAPGW. README lesen

Beachten Sie unbedingt die Datei SAPGW. README. Sie enthält in der Regel aktualisierte Informationen.

Ablauf

Wenn ein SAP-Prozeß gestartet wird, werden Parameterwerte wirksam.

Diese Parameterwerte können aus verschiedenen Quellen stammen:

In dieser Datei werden vom Default abweichende Werte festgelegt.

Für die meisten Parameter existieren fest kodierte Default-Werte. Diese Werte sind immer wirksam, sofern Sie keinen anderen Wert definiert haben.

Kommandozeilenargumente werden im BS2000 nicht unterstützt.

Wenn Sie Parameterwerte ändern, werden diese wirksam, wenn die betroffenen Prozesse erneut gestartet werden. Änderungen der Default-Werte können nur von SAP vorgenommen werden.

Profilparameter im BS2000

Die Profilparameter werden in der Datei SAPGW.RSPARAM eingestellt. Beachten Sie, daß eine Reihe von Parametern im BS2000-Umfeld nur einen vorgegebenen Wert haben dürfen. Diese Parameter und solche, die hier nicht aufgeführt sind, dürfen Sie auf keinen Fall ändern.

Die nachfolgende Auflistung ist wie folgt untergliedert:

Allgemeine Profilparameter

Für die meisten der BS2000-spezifischen Profilparameter sind Default-Werte eingestellt. Diese Werte können Sie ändern.

Zweistellige SAP-Systemnummer <nn>

Über die SAP-Systemnummer wird implizit der TCP/IP-Service festgelegt, an dem das Gateway Anmeldeanforderungen erwartet. Der Gateway-Service enthält die SAP-Systemnummer: sapgw<nn>

Anzahl von CPI-C-Requests, die für eine CPI-C-Verbindung gespeichert sein können

Default-Wert: 30

Maximale Anzahl gleichzeitig aktiver Verbindungen

Default-Wert: 100

Maximale Anzahl von Gateway-Work-Prozessen, die gestartet werden können

Im BS2000 können bis zu 10 Work-Prozesse gestartet werden. Je nach Last ist ein Work-Prozeß für 50 bis 100 Verbindungen ausreichend.

Maximale Anzahl von Verbindungen, die ein Gateway-Work-Prozeß aufnehmen kann

Trace-Level
(siehe Side-Info-Parameter CPI_TRACE)

rdisp/TRACE = 0 Kein Trace
rdisp/TRACE = 1 Fehler-Trace
rdisp/TRACE = 2 Kompletter Ablauf-, kurzer Daten-Trace
rdisp/TRACE = 3 Kompletter Ablauf-, kompletter Daten-Trace

Die Trace-Dateien werden in das jeweilige SYSOUT-Protokoll geschrieben.

Default-Wert: 1

BS2000-spezifische Profilparameter

Für die meisten der BS2000-spezifischen Profilparameter sind Default-Werte eingestellt. Diese Werte können Sie ändern.

Präfix für die pro Modus eröffneten DCAM-Anwendungen (zweistellig)

Maximale Anzahl von DCAM-Verbindungen pro Work-Prozeß

Dieser Wert sollte identisch sein mit gw/max_conn_per_wp.

Anzahl der Puffer der DCAM-Schnittstelle

Der Wert sollte mindestens doppelt so groß sein wie bs2/max_conn.

Schalter für Side-Info-Tabelle

bs2/use_sideinfo=0

Keine Side-Info-Datei benutzen

bs2/use_sideinfo=1

Zielsystem anhand von Destination und Side-Info-Datei ermitteln

Default-Wert: 0

Trace-Schalter

bs2/trace_to_stderr=0

Kein Schreiben von Traces nach SYSOUT

bs2/trace_to_stderr=1

Direktes Schreiben von Traces nach SYSOUT

Default-Wert: 0

Enter-Kommando zum Starten des Gateway-Reader

Default-Wert: /E SAPGW.LIB(E.START.READER)

Enter-Kommando zum Starten des Gateway-Worker

Default-Wert: /E SAPGW.LIB(E.START.WORKER)

In der Datei SAPGW.RSPARAM ist eine Modellkonfiguration für ca. 100 Arbeitsplätze enthalten. Ändern Sie diese nur nach Rücksprache mit einem SAP-Berater.

TCP/IP-Services überprüfen

In der Sysout-Datei des Gateway-Leseprozesses LOG.SAPGWRD.<tsn><datum>.<uhrzeit> finden Sie den TCP/IP-Port, auf den er hört.

Die Services-Datei SAPGW.SERVICES wird mit ausgeliefert. Sie dürfen diese Datei nicht ändern.

Belegte TCP/IP-Ports können Sie sich mit dem Operator-Kommando /BCSHOW anzeigen lassen.

Die Rechnernamen aus BS2000-Sicht werden bei der BCAM-Generierung festgelegt (SOKHOST).

Mit den folgenden Kommandos können Sie prüfen, ob der jeweilige Partnerrechner über TCP/IP erreichbar ist:

Ende des Inhaltsbereichs