
Kennzeichen für Defaultparameterwerte
Verwendung
Von der Defaultparameterwert-Ermittlung können für einen ermittelten Defaultparameterwert in der Übergabetabelle der Strukur CVDDP verschiedene Kennzeichen gesetzt werden.
Voraussetzungen
Sie legen im Ermittlungsfunktionsbausteins fest, welche Kennzeichen bei der Defaultparameterwert-Ermittlung gesetzt werden. Der Ermittlungsfunktionsbaustein wird in der IMG-Aktivität Berichtssymbolgruppen festlegen der entsprechenden Berichtssymbolgruppe zugeordnet (siehe auch
Ermittlung der Defaultparameterwerte).Funktionsumfang
Folgende Kennzeichen können gesetzt werden:
Der ermittelte Wert kann über das Dialogbild vom Anwender nicht verändert werden. Der Wert wird nicht eingabebereit angezeigt.
Der zugehörige Defaultparameterwert muß bewertet werden. Wenn von der Defaultparameterwert-Ermittlung kein Wert zugeordnet werden konnte, muß der Anwender im Dialogbild im entsprechenden Feld einen Wert eintragen. Ansonsten erfolgt vor dem Verlassen des Dialogbilds eine Warnmeldung.

Das System stellt sicher, daß ein Parameter, der als Mußwert gekennzeichnet ist und der durch die Defaultparameterwert-Ermittlung nicht bewertet wurde, manuell bewertet werden kann. Wenn das Kennzeichen Nicht änderbarer Defaultparameterwert gesetzt ist, wird dieses in diesem Fall daher vom System zurückgesetzt.
Wenn für ein Parameterwert dieses Kennzeichen gesetzt ist, wird es tatsächlich für die Berichtsgenerierung benötigt und in die Rückgabetabelle übernommen.
Der ermittelte Wert wurde über den Dialog manuell verändert. Bei einem mehrfachbewerteten Parameter wird das Kennzeichen bei allen Teilwerten gesetzt, sobald ein Teilwert geändert wurde. Die Änderung bleibt nur während der aktuellen Transaktion erhalten.
Der Defaultparameterwert wird vor jeder Berichtsgenerierung neu ermittelt, außer der Wert wurde manuell geändert. Beispiele für neu zu ermittelnde Werte sind das Generierungsdatum, die Berichtsversion oder das Druckdatum.

Prinzipiell gilt, daß bei Symbolen, die innerhalb von Parameterwiederholungsgruppen stehen, abhängig von den Kennzeichen entweder alle der bereits ermittelten Wert übernommen oder alle Werte neu ermittelt werden.
Die Schlüssel der Anwendungsobjekte werden in der Berichtsverwaltung oder im Berichtsinformationssystem ermittelt und als Parameterwerte an den Berichtsversand übergeben. Wenn beispielsweise eine Betriebsanweisung versendet werden soll, dann muß der Schlüssel des Arbeitsbereichs bekannt sein, zu dem die Betriebsanweisung erzeugt wurde, damit das System z.B. die zugehörigen Berichtsversandaufträge selektieren kann. Das Kennzeichen wird nur bei Anwendungsobjekten gesetzt, deren Schlüssel nicht bereits im Kopf des Berichtsversandauftrags vorkommen und somit dem Berichtsversand bereits bekannt sind.