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Verwendung

Mit Hilfe der Kompensation können Geschäfte aus den Bereichen Geld, Devisen und Derivate zusammengefaßt und gemeinsam reguliert werden. Insbesondere bei Geschäften mit Geschäftspartnern, die keine Hausbanken sind, also den Austausch von Zahlungen erfordern, können Situationen auftreten, bei denen mehrere Geschäfte zusammen reguliert werden sollen.

BeispielBeispiel:

Zu diesem Zweck können Geschäfte in sog. "Kompensationen" zusammengefaßt werden.

Voraussetzungen

Die Geschäfte müssen im selben Buchungskreis, mit demselben Geschäftspartner, in der gleichen Währung, mit dem gleichen Valutadatum und identischen Zahlungsbedingungen angelegt werden.

Anstoß für eine Kompensation:

Aktivitäten

Der Report "Kompensations-/Vorschlagsliste" unterstützt die Selektion kompensierbarer Geschäfte nach von Ihnen ausgewählten Kriterien. Die Kompensation können Sie direkt aus dem Report heraus bearbeiten und ausführen. Die Zuordnung einzelner Geschäfte zur Kompensation bewirkt, daß Zahlungsanordnungen erzeugt werden, die unter einem Gruppierungsschlüssel zusammengefaßt und im erweiterten Zahlprogramm (wahlweise ohne Bebuchung eines Debitors) gemeinsam verarbeitet werden. Mit diesem Gruppierungsbegriff kann von der Anwendung gesteuert werden, welche Zahlungsanordnungen von anderen separiert werden sollen. Alle an derselben Kompensation beteiligten Zahlungsströme bzw. deren Zahlungsanordnungen erhalten denselben eindeutigen Gruppierungsbegriff und sind damit von anderen Zahlungsanordnungen separiert. Sie sollen nicht mit weiteren Anordnungen zusammengefaßt werden. Nachträgliche Änderungen kompensationsrelevanter Daten in den Einzelgeschäften werden vom System unterbunden (insbesondere Fälligkeit, Beträge, Hausbank- und Regulierungsdaten). Die Verknüpfung eines Geschäfts mit einer Kompensation wird in der Geschäftsbearbeitung ausgewiesen.

Funktionsumfang

Integration

Durch Kompensationen verbundene Geschäfte werden über Objektverknüpfungen miteinander referenziert (Referenzschlüssel: KMP).

 

 

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