Anfang des InhaltsbereichsProzessdokumentationZustandsabhängige Wartung Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Einsatzmöglichkeiten

Bei zustandsabhängiger Wartung werden Wartungstätigkeiten ausgeführt, wenn der Meßpunkt an einem technischen Objekt einen bestimmten Zustand erreicht hat, z.B. immer wenn ein Bremsbelag bis auf die Mindestreserve abgenutzt ist.

Voraussetzungen

Für den folgenden exemplarischen Ablauf verwenden Sie die Strukturlink PM-PCS-Schnittstelle und den Customer-Exit IMRC0001. Die PM-PCS-Schnittstelle ist eine Schnittstelle zwischen dem R/3-System und externen Systemen, z.B. einem Prozeßleitsystem (PCS).

Ablauf

Im folgenden wird ein exemplarischer Ablauf beschrieben.

Sie verwenden ein Gebäudeleitsystem, um unter anderem die Gebäudeklimatisierung ständig überwachen zu können. Sie setzen ein SCADA-System (Supervisory Control And Data Acquisition System) ein, das von Ihnen definierte Ereignisse erkennt. Eines der Ereignisse definieren Sie so, daß der Druckverlust an einem Luftfilter nicht größer sein darf als 50 mbar. Zwar werden alle Luftfilter einmal im Jahr ausgetauscht, doch ein zu großer Druckverlust kann ein Hinweis dafür sein, daß der Luftfilter verschmutzt ist und evtl. vorzeitig ausgetauscht werden muß.

  1. Immer wenn 50 mbar überschritten werden, übergibt das SCADA-System dies als Meßwert von beispielsweise 52 mbar über die PM-PCS-Schnittstelle an das R/3-System.
  2. Das R/3-System erzeugt zum Meßwert von 52 mbar einen Meßbeleg und eine Störmeldung.
  3. Das R/3-System erkennt 52 mbar als Überschreitung des Schwellenwerts von 50 mbar oder als Bewertungscode "Meßwert nicht in Ordnung".
  4. Über den Customer-Exit IMRC0001 kann das R/3-System zusätzlich zur Störmeldung weitere Ereignisse auslösen, wie z.B. einen kundenspezifischen Workflow.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Weitere Informationen über die Wartungsplanungsfunktionen im R/3-System (z.B. Wartungsplan anlegen, Terminierung durchführen) finden Sie unter Wartungsplanung.

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