Einsatzmöglichkeiten
Die R/3-Komponente Produktsicherheit ermöglicht Ihnen den Berichtsexport im DOKX-Format. Dok-X ist ein Dokumentenverwaltungssystem der Firma TechniDATA GmbH.
Außer für Berichte der R/3-Komponente Produktsicherheit steht Ihnen der Berichtsexport auch für eingescannte Berichte (Inbound-Berichte) zur Verfügung
Sie können im Customizing der Produktsicherheit eigene Exportmethoden definieren: Bearbeiten Sie dazu folgende IMG-Aktivitäten:

Der Berichtsexport ist eine spezielle Form des Berichtsversands und ist im Customizing der Produktsicherheit in den Abschnitt Berichtsversand integriert.
Während der Berichtsversand sofort oder im Hintergrund gestartet werden kann, läuft der Berichtsexport immer im Hintergrund ab.
Voraussetzungen
Etikett.
Ablauf

Weitere Informationen zum Report RCVDDISP finden Sie im Einführungsleitfaden der Produktsicherheit unter Jobs zum Berichtsversand einrichten.
Automatischer Export
Das R/3-System erstellt zu den Berichten automatisch Exportaufträge, die für den Berichtsexport seit dem letzten Exportdatum neu generiert wurden und im Status Freigegeben vorliegen. Standardmäßig erhalten die Exportaufträge sofort den Status Freigegeben. Sie können im Customizing der Produktsicherheit diese Standardeinstellung in der IMG-Aktivität Versandgründe festlegen überprüfen.
Manueller Export
Der manuelle Dok-X-Berichtsexport wird aus dem Berichtsinformationssystem gestartet. Beim manuellen Anlegen des Dok-X-Berichtsexportauftrags überprüft das R/3-System, ob der Bericht bereits exportiert wurde. Dabei werden folgende Kriterien überprüft:
Spezifikationszuordnung)
Das R/3-System prüft dabei alle Dok-X-Berichtsexportaufträge unabhängig von ihrem Status. Ausgenommen sind dabei Aufträge, die sich im Status Auftrag angelegt befinden, da diese vom Anwender durch die Funktion Ablehnen gelöscht werden können.
Wenn ein Bericht bereits exportiert wurde, dann können Sie entscheiden, ob Sie den Bericht nochmal exportieren wollen oder nicht.
Wenn zu einem Bericht bereits alte Exportaufträge im Status Historisch existieren, so werden diese gelöscht.
Es werden folgende Dateien auf dem Applikationsserver abgelegt:

Die Schlüsseldatei für den Dok-X-Berichtsexport enthält folgende Parameter:
Da im Standard nur der Export von Sicherheitsdatenblättern unterstützt wird, erhält der Dokumenttyp den Wert SDB.
Spezifikation, zu dem der Dok-X-Berichtsexportauftrag angelegt wurde.
Material, zu dem der Dok-X-Berichtsexportauftrag angelegt wurde. Die Ermittlung des Materialnamens erfolgt nach dem gleichen Algorithmus wie beim Berichtsversand (siehe:
Materialname, Materialnummer).
Dieser Parameter wird konstant mit dem Wert V belegt.
Der Firmenname wird über den Initiator (Verkaufsorganisation) ermittelt, die den Dok-X-Berichtsexportauftrag angestoßen hat.
Die Berichte werden beim Dok-X-Berichtsexport immer im Format Postscript (PS) exportiert.
Der Dateiname wird aus einer fortlaufenden achtstelligen Nummer und der Dateiendung .PS gebildet. Weitere Informationen finden Sie im Einführungsleitfaden (IMG) unter Dateipfade und Dateinamen festlegen.
Die Berichtsversion setzt sich aus der Haupt- und Unterversion des Berichts zusammen.
Der Gültigkeitsbereich wird mit dem führenden Gültigkeitsraum der Generierungsvariante des zu exportierenden Berichts belegt.
Ergebnis
Produktsicherheit aus den Berichtsexportauftrag überprüfen unter
Berichtsversand. Geben Sie Ihre Suchkriterien ein und wählen Sie
. Siehe auch
Berichtsversandprotokoll bearbeiten.
Spezifikationszuordnung)
Der automatische Nachexport erfolgt in Abhängigkeit des Initiators. Wenn also zu einem Bericht eine neue Version erzeugt wird und zur Vorgängerversion dieses Berichts mehrere Dok-X-Berichtsexportaufträge existieren, die von unterschiedlichen Initiatoren angestoßen wurden, so wird für jeden dieser Dok-X-Berichtsexportaufträge ein Nachexportauftrag erzeugt. Außerdem wird der Materialname berücksichtigt.
Die Nachexportaufträge werden, wie auch die Nachversandaufträge für Berichte, periodisch für bestimmte Zeitabschnitte erzeugt.