
Meßbeleg
Definition
Als Meßbeleg werden im R/3-System die Daten bezeichnet, die nach der Messung an einem Meßpunkt oder nach der Ablesung an einem Zähler in das System übertragen werden. Diese Übertragung kann automatisch oder manuell ablaufen. Der Meßbeleg ist somit das Ergebnis einer Meßwert- oder Zählerstandserfassung.
Struktur
Ein Datensatz zum Meßbeleg besteht aus folgenden Datengruppen:
Hier handelt es sich unter anderem um Meßpunktnummer, Meßposition, Bezeichnung, Merkmal und Einheit.
Hier handelt es sich unter anderem um den sekundengenauen Zeitpunkt der Messung/Ablesung (Zeitstempel), den Meßwert bzw. Zählerstand sowie ggf. um eine qualitative Beurteilung des Meßergebnisses.
Hier handelt es sich um Informationen darüber, welcher Mitarbeiter die Messung/Ablesung vorgenommen hat, und ggf. um die Nummer des Meßbelegs, von dem das Meßergebnis oder der Zählerstand weitergegeben wurde.
Zusätzlich können Sie dem Meßbeleg einen Verarbeitungsstatus zuweisen. Er kann besagen,
Das System speichert sowohl die zugehörige SI-Einheit als auch die Originaleingaben des Benutzers, die möglicherweise in einer anderen Einheit als der Merkmalseinheit gemacht wurden. Dadurch können Sie auch später noch feststellen, ob es sich bei ungewöhnlichen Werten um Eingabefehler oder Umrechnungsfehler handelt.
Wenn Sie einen Meßbeleg ändern, speichert das System Ihre Änderungen in Form von Änderungsbelegen. Außerdem werden Anleger und letzter Änderer in den Verwaltungsdaten zum Meßbeleg festgehalten. Ändern können Sie nur den Verarbeitungsstatus, den Kurztext oder den Langtext.
Sie können Meßbelege wie ein normales R/3-Objekt archivieren.