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Definition

Ein Beschaffungsprozeß wird im Produktkosten-Controlling benutzt, um die Kosten der Beschaffung von Materialien zu ermitteln und darzustellen. Beschaffungsprozesse kennzeichnen den Vorgang der Beschaffung, evt. für mehrere Materialien. Aus einem Prozeß können mehrere Materialien hervorgehen, z.B. bei Kuppelproduktion, während die Beschaffungsalternative die Beschaffung für genau ein Material darstellt. Je nach Prozeßtyp gibt es einstufige und mehrstufige Beschaffungsprozesse, beispielsweise ist "Bestellung" eine einstufige und "Fertigung" eine mehrstufige Beschaffung. Der Detaillierungsgrad eines Beschaffungsprozesses kann durch die Wahl der Controlling-Ebene bestimmt werden. Weitere Informationen finden Sie unter Beschaffungsalternative.
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Verwendung

Der Beschaffungsprozeß wird im Produktkosten-Controlling z.B. im Periodischen Produkt-Controlling und in der Anwendungskomponente Istkalkulation/Material-Ledger verwendet.

Beispiel

Der Beschaffungsprozeß für den Prozeßtyp "Fertigung" heißt Fertigungsprozeß. Wenn das Material-Ledger mit der mehrstufigen Istkalkulation aktiv ist, wird jeder Fertigungsauftrag einem Fertigungsprozeß zugeordnet. Wird zu einem Material ein Wareneingang gebucht, so wird der Wareneingang der zugehörigen Beschaffungsalternative zugewiesen.

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Siehe auch:

Controlling-Ebene

Texte für Beschaffungs-/Verbrauchsalternative und Beschaffungsprozeß pflegen

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