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Mit den Sonderfunktionen für Abrufe können Sie pro Auftraggeber bzw. pro Auftraggeber/Abladestelle definieren, wie Abrufe verarbeitet werden sollen. Der entsprechende Datensatz wird im Customizing bei jedem eingehenden Abruf vom System überprüft. Wenn für einen Auftraggeber kein Datensatz gefunden werden kann, gibt das System eine Fehlermeldung aus und stoppt die Verarbeitung des IDocs.

Wahlweise können Sie die folgenden zusätzlichen Einstellungen in diesem Datensatz vornehmen: Sie können:

Mit einer Version legen Sie fest, wie das System bei der Prüfung eingehender Abrufe eines bestimmten Auftraggebers auf Fehler reagieren soll. Sie können festlegen, ob eine Warnmeldung, eine Fehlermeldung oder gar keine Meldung ausgegeben werden soll. Sie können beispielsweise auch festlegen, daß alle Meldungen als Fehler gesendet werden sollen. Beachten Sie, daß im Standard alle variablen Meldungen als Warnungen ausgegeben werden.

Im Standard gibt es keine voreingestellten Versionsnummern. Um neue Versionsnummern zu pflegen, wählen Sie Verkauf ® Verkaufsbelege ® Variable Meldungen definieren. Hier können Sie einzelnen Meldungen andere Meldungstypen als im Standard zuordnen.

Beispiel

Opel: Version 01 ® Meldung 071 (Meldungstyp: Fehler)

Autos GmbH: Version 02 ® Meldung 071 (Meldungstyp: keine Meldung)

In diesem Beispiel wurde Version 01 für Opel definiert. Sie enthält Meldung 071: "Prüfung Pos. X, Mengenänderung überschreitet Änderungstoleranzen". Diese Meldung wurde als Fehlermeldung ausgewiesen.

Version 02 wurde für Autos GmbH definiert. Da der Kunde Toleranzen nicht für besonders wichtig erachtet, wurde Meldung 071 kein Meldungstyp zugeordnet. Wenn im System festgestellt wird, daß eine Toleranz überschritten wurde, dann wird keine Meldung ausgegeben.

Sie können dieses Feld verwenden, um auf einen der User-Exits zu verweisen, die Sie für die EDI-Verarbeitung programmieren. Die User-Exits werden dann systemseitig berücksichtigt, wenn Abrufe für den von Ihnen angegebenen Automobilhersteller verarbeitet werden.

Beispiel

Ein Automobilhersteller sendet die Materialnummern im Feinabruf in einem anderen Format als im Lieferabruf. Sie programmieren einen User-Exit, um das Format der Materialnummern im Feinabruf in das Format umzuschlüsseln, das im Lieferabruf verwendet wird.

Viele Kunden verwenden nur einen Teil Ihrer internen Lieferungsnummer in Ihren Daten, in der Regel die letzten Ziffern. Wenn die Kunden diese Nummer in einem Abruf senden, dann fügt das System das von Ihnen hier eingegebene Präfix hinzu, um die interne Lieferungsnummer zu finden. Anhand der letzten internen Lieferung werden externe Abrechnungsbelege vom System überprüft. Sie können auch die letzte Lieferung manuell aufrufen, um die Fortschrittszahlen zu prüfen oder neu zu berechnen.

Sie können das System folgendermaßen einstellen:

- automatisch eine Mail-Mitteilung an den zuständigen Mitarbeiter schicken, daß die Packdaten zur Verarbeitung zur Verfügung stehen

- eine Mail-Mitteilung schicken und die Daten als Text in den Lieferplan übernehmen

- die Packdaten nicht berücksichtigen

- die Packdaten ohne Mail-Mitteilung in den Lieferplan übernehmen

Wenn Sie dieses Kennzeichen setzen, werden eingehende Abrufe nicht automatisch vom System verarbeitet Der zuständige Mitarbeiter wird benachrichtigt, und das IDoc muß dann manuell verarbeitet werden.

 

 

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