
Verwendung von Systemvariablen in browser-basierten Herstellanweisungen
Verwendung
Systemvariablen sind von SAP vordefinierte Variablen, die Sie in Formeln verwenden können oder mit denen Sie z.B. bestimmte Informationen an einen Funktionsbaustein übergeben können. Abhängig von der übergebenen Information verhält sich die vom Funktionsbaustein aufgerufene Funktion.
Derzeit können Sie folgende Systemvariablen verwenden:
Systemvariable |
Verwendung |
Bedeutung |
SY_MODE |
bei Funktionsbausteinen |
Aktueller Modus der Herstellanweisung |
SY_TEST |
bei Funktionsbausteinen |
Status der Herstellanweisung (Test oder aktiv) |
SY_ROW |
bei Funktionsbausteinen |
Aktuelle Tabellenzeile |
SY_VALUE |
allgemein |
Verweist auf den unmittelbar vorausgehenden Eingabewert |
Funktionsumfang
Variable SY_MODE
Mit der Variable SY_MODE übergeben Sie dem Funktionsbaustein die Information, in welchem Modus Sie sich aktuell in der Herstellanweisung befinden. Abhängig von dieser Information wird die vom Funktionsbaustein aufgerufene Funktion entweder im Anzeige- oder Bearbeitungsmodus geöffnet.
Für SY_MODE können folgende Werte übergeben werden:
Variablenwert |
Bedeutung |
'EDIT' |
für Bearbeitungsmodus |
'SHOW' |
für Anzeigemodus |
'SIMULATION' |
für Simulationsmodus |
Variable SY_TEST
Mit der Variable SY_TEST übergeben Sie dem Funktionsbaustein die Information, ob Sie sich aktuell in einer aktiven Herstellanweisung oder in einer Test-Herstellanweisung befinden. Abhängig von dieser Information wird die vom Funktionsbaustein aufgerufene Funktion entweder im Anzeige- oder im Bearbeitungsmodus geöffnet.
Für SY_TEST können folgende Werte übergeben werden:
Variablenwert |
Bedeutung |
' ' (blank) |
für aktive Herstellanweisung |
'X' |
für Test-Herstellanweisung |
Variable SY_ROW
Wenn Sie in einer wiederholten Datenanforderung (Tabelle) dynamische Funktionsaufrufe definiert haben, dann können Sie mit der Variable SY_ROW dem Funktionsbaustein die Information übergeben, in welcher Tabellenzeile Sie sich aktuell befinden.
Variable SY_VALUE oder X
Die Variable SY_VALUE oder X verweisen immer auf den Wert, der unmittelbar zuvor eingegeben wurde.
Beispiel
Wenn Sie in der Herstellanweisung einen Absprung in die Prüfergebniserfassung zum Prüfpunkt im Qualitätsmanagement vorsehen wollen, müssen Sie ihn als Funktionsaufruf mit dem Funktionsbaustein COPFX_QM_INSPECTION_RESULT_REC definieren.
Damit der Funktionsbaustein erkennt, in welchem Modus die aufgerufene Transaktion geöffnet werden soll, müssen Sie ihm die Information über den aktuellen Status der Herstellanweisung explizit mit Hilfe der Systemvariablen SY_MODE und SY_TEST übergeben. Bei diesem Funktionsbaustein übergeben Sie die Variablen anhand der Parameter MODE und TEST_FLAG.
Diese Information hinterlegen Sie in der Prozeßvorgabe, indem Sie folgende Merkmale erfassen:
Merkmal |
Bewertung |
... |
|
PPPI_FUNCTION_NAME |
COPFX_QM_INSPECTION_RESULT_REC |
... |
|
PPPI_EXPORT_PARAMETER |
MODE |
PPPI_STRING_VARIABLE |
SY_MODE |
PPPI_EXPORT_PARAMETER |
TEST_FLAG |
PPPI_STRING_VARIABLE |
SY_TEST |
... |
Abhängig davon, in welchem Modus Sie sich aktuell in der Herstellanweisung befinden, wird der entsprechende Modus in der Prüfergebniserfassung aufgerufen:
Variablenwerte |
Aufgerufene Transaktion | |
SY_TEST |
SY_MODE |
|
' ' (blank) = Aktiv |
SHOW = Anzeige |
Ergebnisse zum Prüfpunkt anzeigen: Einstieg |
' ' (blank) = Aktiv |
EDIT = Ändern |
Ergebnisse zum Prüfpunkt ändern: Einstieg |
' ' (blank) = Aktiv |
SIMULATION = Simulation |
Ergebnisse zum Prüfpunkt anzeigen: Einstieg |
'X' = Test |
SHOW = Anzeige |
Ergebnisse zum Prüfpunkt anzeigen: Einstieg |
'X' = Test |
EDIT = Ändern |
Ergebnisse zum Prüfpunkt anzeigen: Einstieg |
'X' = Test |
SIMULATION = Simulation |
Ergebnisse zum Prüfpunkt anzeigen: Einstieg |