Anfang des InhaltsbereichsObjektdokumentation Zeitumbuchungsvorgaben (Infotyp 2012) Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Definition

Durch Zeitumbuchungen haben Sie die Möglichkeit, die durch die Zeitauswertung ermittelten Zeitsalden zu verändern. Dadurch können Sie in Ausnahmefällen die Ergebnisse der Zeitauswertung im Dialog beeinflussen.

Beispiel

Verwendung

Welche Zeitumbuchungsarten Ihnen zur Verfügung stehen, wird in den Einstellungen des Customizing definiert.

Durch die Wahl einer Zeitumbuchungsart können Sie festlegen, ob die angegebene Anzahl Stunden:

  1. in eine Lohn-/ Gehaltsart gebucht werden soll.
  2. Beispiel

    Alle Stunden aus dem Gleitzeitsaldo, die über 5 Stunden hinausgehen, sollen vergütet werden.

  3. eine Zeitart (z.B. Gleitzeitsaldo) auf einen Festwert setzen soll, d.h., daß das Zeitsaldo einer Zeitart auf die angegebene Stundenzahl gesetzt wird.
  4. In den Zeitarten werden in der Zeitauswertung die gebildeten Salden fortgeschrieben.

    Beispiel

    Der Gleitzeitsaldo wird auf den Festwert von zehn Stunden gesetzt. Alle Stunden darüber hinaus sollen dem Mitarbeiter vergütet werden.

  5. in eine oder mehrere Zeitarten gebucht, d.h. den Zeitsaldo einer Zeitart erhöht bzw. vermindert werden soll.
  6. Beispiel

    Die angesammelte Vorholzeit wird in den Gleitzeitsaldo umgebucht. Der Gleitzeitsaldo wird um die angegebene Stundenzahl erhöht oder vermindert.

  7. in ein Abwesenheitskontingent gebucht werden soll.

Aus der Bezeichnung der Zeitumbuchungsart entnehmen Sie in den meisten Fällen, welche Veränderungen die Zeitumbuchungsvorgabe bewirkt.

Hinweis

Zeitumbuchungsvorgaben beziehen sich immer auf einen Gültigkeitstag. Wird ein größerer Gültigkeitszeitraum angegeben, wird an jedem Tag des Gültigkeitszeitraums eine Zeitumbuchung vorgenommen.

Lesen Sie:

Zeitumbuchungsvorgaben pflegen

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