
Ablauf der personalnummernbezogenen Berechtigungsprüfung
Einsatzmöglichkeiten
Mit diesem Prozess wird im Rahmen der
allgemeinen Berechtigungsprüfung eine personalnummernbezogenen Berechtigungsprüfung (d.h. basierend auf Berechtigungsobjekt P_PERNR) durchgeführt.Aufrufparameter
Die Berechtigungsprüfung wird mit den folgenden Parametern aufgerufen:
LEVEL |
Berechtigungslevel |
TCLAS |
Transaktionsklasse = Unterscheidung Personalnummer/Bewerbernummer |
PERNR |
Personalnummer (bzw. Bewerbernummer) |
INFTY |
Infotyp |
SUBTY |
Subtyp |
Die Parameter
BEGDA und ENDDA werden nicht benötigt, da immer die aktuelle Zuordnung des Benutzers zu einer Personalnummer ausgewertet wird. Sobald das System eine Personalnummer als zum Benutzer gehörend erkannt hat, werden die Daten nur noch über die Parameter Infotyp/Subtyp differenziert. Eine zeitliche Differenzierung ist nicht vorgesehen.Ablauf
AUTHORITY-CHECK OBJECT 'P_PERNR'
ID 'AUTHC' FIELD LEVEL
ID 'PSIGN' FIELD '*'
ID 'INFTY' FIELD INFTY
ID 'SUBTY' FIELD SUBTY.
AUTHORITY-CHECK OBJECT 'P_PERNR'
ID 'AUTHC' FIELD LEVEL
ID 'PSIGN' FIELD 'E'
ID 'INFTY' FIELD INFTY
ID 'SUBTY' FIELD SUBTY.
AUTHORITY-CHECK OBJECT 'P_PERNR'
ID 'AUTHC' FIELD LEVEL
ID 'PSIGN' FIELD 'I'
ID 'INFTY' FIELD INFTY
ID 'SUBTY' FIELD SUBTY.

Die Prüfung auf P_PERNR mit
Das wirft die Frage auf, weshalb nicht einfach die Prüfung auf
PSIGN E bzw. I vertauscht wurden. Die Ursache hierfür liegt darin, dass ein Benutzer mit E - und I -Berechtigung sowohl auf die eigene Personalnummer zugreifen können soll als auch nicht zugreifen können soll. Da das System dies nicht sinnvoll interpretieren kann, soll in diesem Fall nach der Strategie "im Zweifelsfall keine Berechtigung" die Berechtigung abgelehnt werden. Damit scheidet ein Vertauschen der E und I -Prüfungen von vorneherein aus. Damit Benutzer mit SAP_ALL_Berechtigung aber trotzdem immer berechtigt sind, wurde die zusätzliche Prüfungen aus PSIGN = * eingeführt.Siehe auch:
Ablaufdiagramm der personalnummernbezogenen Berechtigungsprüfung