
Kopplung APO-System und R/3-System
Einsatzmöglichkeiten
Der Einsystemfall unterscheidet sich nicht grundsätzlich vom Mehrsystemfall. Sowohl das bestellende als auch das liefernde Werk sind in einem APO als Werkslokationen vorhanden, bei getrennten APO als Werkslokationen nur im jeweils eigenen APO.
Ablauf
Banfen in R/3 und APO
Der Deploymentlauf im APO erzeugt Bestellanforderungen (Banfen), die im R/3 in Bestellungen umgesetzt werden. Aus Dispositionssicht ist die Banf im APO eine Umlagerung zwischen zwei Werken: Sie hat einen Bedarf im liefernden Werk und einen Zugang im bestellenden Werk. Die Lieferantennummer ist im APO zunächst nicht bekannt. Diese wird im bestellenden R/3-System aus dem Lieferwerk ermittelt. Im bestellenden R/3-System ist die Banf sichtbar, im liefernden R/3-System nicht.
Alternativ zum Deployment im APO können Banfen im R/3 manuell angelegt werden. Für diese kann im APO ein Sourcing durchgeführt werden:
Die Nutzung der regelbasierten ATP im APO ermöglicht die Zuordnung des Lieferwerkes aufgrund der ATP-Situation. Das Werk, in dem die Ware verfügbar ist, wird als Bezugsquelle zugeordnet. Dieser Prozess läßt sich zusammenfassend wie folgt beschreiben:

Die Banf kann keine Materialsubstitution durchführen.
Nach Erzeugen der Bestellung wird die Banf in R/3 und APO abgebaut. An Stelle der Banf treten zwei getrennte Objekte, die Bestellung und die Lieferung. Die Bestellung übernimmt im APO den Zugang im bestellenden Werk und die Lieferung den Bedarf im liefernden Werk.