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Verwendung

Durch die technische Trennung von allgemeinen (auf Berechtigungsobjekten basierenden) und strukturellen Berechtigungsprofilen tritt die sogenannte Kontextproblematik auf, die darin besteht, dass strukturelle und allgemeine Berechtigungsprofile, die für verschiedene Aufgaben (in verschiedenen Kontexten) benötigt werden, nicht beliebig addiert werden können, ohne dass es zu Übersteuerungen kommt.

Mit der kontextabhängigen Realisierung der Berechtigungen für die HR Stammdaten (Kontextlösung) kann ein ungewolltes Übersteuern von Berechtigungen vermieden werden: Dadurch ist es möglich, einzelne allgemeine und strukturelle Berechtigungsprofile in Beziehung zueinander zu setzen.

Integration

Es ist möglich, Kontextberechtigungsobjekte zusammen mit Nicht-Kontextberechtigungsobjekten einzusetzen (siehe auch Beispiel für die Einstellung der Berechtigungshauptschalter).

Voraussetzungen

Folgende technischen Einstellungen benötigen Sie für die Kontextlösung:

Die Einstellungen der Berechtigungshauptschalter können Sie über die Transaktion OOAC (HR: Berechtigungshauptschalter) vornehmen. Sie finden diese Einstellungen im Einführungsleitfaden (IMG) der Personaladministration unter Werkzeuge ® Berechtigungsverwaltung ® Kontextberechtigungsprüfung ® Kontext-Berechtigungshauptschalter bearbeiten.

Hinweis

Beachten Sie hierbei, dass es möglich ist, den Hauptschalter AUTSW ORGIN (HR: Stammdaten) mit AUTSW XXCON (HR Stammdaten: Erweiterte Prüfung (Kontext)) bzw. AUTSW ORGXX (HR Stammdaten: Erweiterte Prüfung) mit AUTSW INCON (HR Stammdaten (Kontext)) gleichzeitig zu aktivieren.

Funktionsumfang

Die Kontextlösung stellt eine technische Verbindung zwischen allgemeinen (auf Berechtigungsobjekten basierenden) und strukturellen Berechtigungsprofilen über spezielle Kontextberechtigungsobjekte her (P_ORGINCON und P_ORGXXCON), die sich von den Berechtigungsobjekten P_ORGIN und P_ORGXX darin unterscheiden, dass sie ein zusätzliches Feld PROFL enthalten, in das strukturelle Profile eingetragen werden können.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Durch die Verwendung der Kontextberechtigungsobjekte können Benutzer beliebig viele Rollen mit einer einzigen User-ID ausüben, ohne dass es zu einer Übersteuerung der jeweiligen Berechtigungsprofile kommt.

Achtung

Beachten Sie, dass die einem Benutzer zugeordneten strukturellen Profile aus der Tabelle T77UA (Benutzerberechtigungen) bestimmt werden. Deshalb sollten Sie im Feld PROFL (Berechtigungsprofil) der Kontextberechtigungsobjekte nur dort eingetragene strukturelle Profile für die Pflege im Benutzerstamm verwenden. Wenn Sie allerdings auf die Pflege der Tabelle T77UA verzichten möchten, können Sie das Business Add-In (BAdI) HRBAS00_GET_PROFL (BAdI: Zugeordnete strukturelle Profile bestimmen) verwenden. Damit können Sie eine alternative Bestimmung der strukturellen Profile implementieren, indem Sie z.B. die strukturellen Profile aus dem Benutzerstamm (Kontextberechtigungsobjekte) bestimmen lassen.

Aktivitäten

  1. Pflegen Sie die von Ihnen benötigten Kontextberechtigungsobjekte über die Transaktion SU21 bzw. PFCG.
  2. Aktivieren Sie die entsprechenden Kontext-Berechtigungshauptschalter.
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