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Wie schon in Abschnitt Interaktionsmodell beschrieben, muss sich der Client (Web-Browser) authentifizieren.

Die möglichen Authentifizierungsverfahren sowie die Auswahl, welches Verfahren vom System gewählt wird, ist im Abschnitt Anmeldung am SAP Web Application Server beschrieben.

Falls – wie in der Defaulteinstellung – dafür die HTTP Basic Authentification verwendet wird, wird vom ICF-Controller der Returncode 401 an den Web-Browser gesendet, und der Web-Browser erzeugt daraufhin ein Popup, das für die Authentifizierung verwendet wird. Die einzugebenden Daten (Benutzername und Passwort) werden dann direkt dem SAP-System übergeben. Außerdem werden für die Anmeldung im SAP-System der Default-Mandant und die Default-Sprache des Applikationsservers verwendet. (Das Verfahren zur Besimmung der Anmeldesprache ist im Abschnitt Bestimmung der Anmeldesprache beschrieben.)

Sie haben nun auch die Möglichkeit, zum Service Anmeldedaten zu hinterlegen, die beim Aufrufen dieses Services für die Authentifizierung des Clients automatisch gelesen und verarbeitet werden.

Folgende Daten können hinterlegt werden:

Hinweis

Beachten Sie, daß hier nur Benutzer hinterlegt werden sollten, die in der SU01 als Service-Benutzer angelegt wurden (Sammelbenutzer). Wird ein Dialog-Benutzer hinterlegt, erhalten Sie diesbezüglich eine Warnung.

Beispiel

Zum Service Simple seien der Mandant 001 , der Benutzer MrTrial , das Passwort Test und die Sprache en hinterlegt. Beim Aufrufen von Simple , z.B. über einen Web-Browser, wird der Client nun direkt im SAP-System angemeldet, und zwar im Mandanten 001 als Benutzer MrTrial in der Sprache en , wobei beim Anmelden das Passwort Test benutzt wurde.

Hinweis 

Falls der Mandant und die Sprache nicht festgelegt werden, so wird der Client als Benutzer MrTrial im Default-Mandant und in der Default-Sprache des Applikationsservers angemeldet.

Kumulation der Anmeldedaten über den ICF-Pfad

Haben Sie in der SICF eine Hierarchie von Services gepflegt, bei denen verschiedene Anmeldedaten gepflegt sind, so werden die Daten kumuliert, wobei immer der unterste Service in der Kette die vorigen überschreibt. Von unten beginnend werden die leeren Felder gefüllt.

Die Kumulation gilt unabhängig davon, ob Anmeldedaten obligatorisch gewählt wurde.

Beispiel

Sie haben einen Service A mit Subservice B mit Subservice C gepflegt und folgende Anmeldedaten hinterlegt

Service

Anmeldedaten

Mandant

Benutzer/Passwort

Sprache

A

 

alfred/******

de

B

001

 

en

C

 

charly/******

 

Rufen Sie nun den Service C durch den ICF-Pfad /A/B/C in der URL auf, sind die Anmeldedaten

 

 

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