Rufen Sie die Transaktion SICF auf. In dem Einstiegsbild sehen Sie nun die bereits vorhandenen Services. Diese befinden sich unterhalb des Services „sap" und werden durch SAP mitausgeliefert.

Kunden und Partnern mit eigenem Namensraum wird empfohlen, einen Knoten auf der obersten Ebene des HTTP-Servicebaums anzulegen, der diesen Namen trägt, und alle eigenen Services unter diesem Knoten anzulegen.

Positionieren Sie nun zum Anlegen eines eigenen Services den Cursor auf das Objekt im Baum, das der Vater des anzulegenden Service sein soll (dies kann ein bestehender Service oder ein
virtueller Host sein), und wählen Sie Service/Virt.Host → Service anlegen (oder klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Neues Subelement). Geben Sie in dem folgenden Popup für Ihren Service bzw. das Alias auf einen bestehenden Service einen Namen an entscheiden Sie, ob Sie einen Service (Eigenständiger Service) oder einen internen Alias (Alias auf einen bestehenden Service) anlegen wollen:

Beachten Sie, dass Service-Namen maximal 15 Zeichen lang sein dürfen! Da Services transportiert werden, unterliegen sie den Beschränkungen des Transportwesens.
Wählen Sie hier Eigenständiger Service, so können Sie im folgenden Bild die Eigenschaften dieses Service (Tabreiter Service-Daten) und den zuvor angelegten HTTP-Request-Handler in die Handler-Liste eintragen (Tabreiter Handler-Liste). (Wie Sie zum Anlegen eines Aliases vorgehen, ist unter
Interne Aliases beschrieben.)
Sie können auch mehrere HTTP-Request-Handler zu einem Service hinterlegen. Diese werden dann in der angegebenen Reihenfolge hintereinander aufgerufen. Der Programmierer kann durch Returncodes steuern, ob und wie weitere Handler aus der Liste aufgerufen werden.
Die Eigenschaften eines Services, die Sie festlegen können, werden in folgenden Abschnitten beschrieben:
Weitere Funktionen der Transaktion
SICF werden unter Besonderheiten beschrieben.