Dieser Parameter hat folgende Syntax:
icm/HTTP/logging_<xx> = PREFIX=<URL-Praefix>, LOGFILE=<Name des Logfiles> [, LOGFORMAT=<Format der Einträge>, MAXSIZE=<max. Größe des Logfiles>, SWITCHTF=<Optionen für neues Tracefile>, FILEWRAP=on]
Hierbei haben die einzelnen Angaben folgende Bedeutung.
PREFIX
URL-Präfix, für den dieser HTTP-Subhandler aufgerufen werden soll (z.B. "/"). (Siehe auch
HTTP Plugin.)LOGFILE
Name der Ausgabedatei im Dateisystem. Um den Dateien sprechende Namen geben zu können, stehen folgende Optionen bei die Angabe des Logfiles zur Verfügung:
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%d |
Tag im Monat (1-31) |
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%m |
Monat im Jahr (1-12) |
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%y |
4-stelliges Jahr im Format YYYY |
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%h |
Stunde (0-23) |
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%t |
Minute (0-59) |
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%s |
Sekunde (0-59) |
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%% |
'%'-Zeichen |
Sie können also an den eigentlichen Dateinamen noch einen Zeitstempel anhängen, um die Verwaltung der Dateien zu vereinfachen.

Wenn Sie beim Setzen des Parameters
LOGFILE=access_log-%d-%m-%y_%h:%t:%s
Dies ergibt dann ein Logfile mit dem Namen:
access_log-15-12-2000_16:51:53LOGFORMAT
Das Standard Logfileformat ist das CLF (Common Logfile Format) mit der Form:
10.18.104.36 - - [15/Dec/2000:16:18:35 +0100] "GET /dummy HTTP/1.0" 200 86
Soll ein anderes Format geschrieben werden, kann dies durch den Formatstring konfiguriert werden:
Folgende Platzhalter existieren:
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%b |
Länge der Response in Bytes |
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%h |
Name des entfernten Rechners (des Clients, z. B. Browser) |
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%H |
Name des lokalen Rechners |
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%S |
lokaler Portname/Service |
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%a |
IP-Adresse des entfernten Rechners |
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%l |
Angabe des sog. Remote Logname. Dieser Name ist das Ergebnis einer IDENT-Anfrage an den Client. Dies funktioniert nur, wenn dort der IdentityCheck aktiviert ist. |
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%u |
Benutzername einer 401-Authentication |
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%t |
Zeitangabe im CLF-Format: [15/Dec/2000:16:18:35 +0100] |
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%T |
Dauer einer Anfrage in Sekunden |
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%L |
Dauer einer Anfrage in Millisekunden |
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%r |
1. Zeile eines HTTP-Requests: z.B. GET /bc/ping HTTP/1.0 |
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%f |
Name des angefragten Objektes ohne Formfelder |
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%U |
gesamte URI eines Requests (mit Formfeldern) |
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%s |
OK-code der Response |
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%v |
Name des virtuellen Rechners (IP-Adresse oder Name des Servers, mit dem sich der Client verbunden hat) |
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%V |
Vollqualifizierter Rechnername (FQHN) des Servers (Wert des Parameters icm/host_name_full bzw. FQHN vom Betriebssystem). |
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%{name}i |
Name eines Request-Headerfeldes z.B. %{user-agent}i |
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%{name}o |
Name eines Response-Headerfeldes, z.B. %{server}o |
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%{cookie}c |
Ausgabe eines Requests-Cookies |
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%{cookie}C |
Ausgabe eines Response-Cookies |

Das CLF-Format wird durch den folgenden String erzeugt:
%h %l %u %t "r" %s %b.MAXSIZE
MAXSIZE
ist die maximale Größe der Logdatei in Kilobyte.Wird diese Größe überschritten, wird die aktuelle Datei geschlossen und eine neue (mit anderem Namen) geöffnet.
Der neue Dateiname ist (durch die Angabe von Zeit/Datumsfeldern, s.o.) eindeutig oder er wird durch Anhängen von "_xx" eindeutig gemacht (wobei xx eine von 0 aufsteigende Zahlenfolge ist)

Wurde
SWITCHF
Eine neue Logdatei kann nicht nur erzeugt werden, wenn eine bestimmte Größe erreicht ist, sondern auch bei zeitlichen Änderungen:
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hour |
in jeder neuen Stunde soll eine neue Logdatei geöffnet werden |
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day |
an jedem neuen Tag soll eine neue Logdatei geöffnet werden |
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month |
in jedem neuen Monat soll eine neue Logdatei geöffnet werden |
FILEWRAP
Wird
FILEWRAP=on gewählt, so wird immer, wenn eine neue Datei angefangen würde (aufgrund Überschreitung der Zeit- oder Größengrenze), die bestehende Logdatei zurückgesetzt und neu geschrieben. Es gibt also immer nur eine Logdatei mit den aktuellen Logging-Daten.
PREFIX=/, LOGFILE=dev_http_access_log, SWITCHTF=day, FILEWRAP=on