
Auswahl und Aufruf des HTTP-Request-Handlers (HTTP-Extension) 
Der ICF-Controller ermittelt nun anhand der URL den in der Transaktion SICF (siehe Kapitel
Anlegen eines Services) gepflegten virtuellen Host sowie den zugehörigen HTTP-Request-Handler. Dafür muss die URL in ihre Pfadkomponenten aufgelöst werden.Folgendes Schema wird bei der Auflösung verwendet.
Lautet die URL
http://hostname:port/bc/ping, so wird zunächst geprüft, ob hostname:port als virtueller Host gepflegt ist. Ist dies nicht der Fall, so wird der virtuelle Host default_host angenommen. Es wird dann in dem entsprechenden Servicebaum der SICF nach dem Service /bc/ping gesucht, und der zugehörige HTTP-Request-Handler wird aufgerufen.Ein HTTP-Request-Handler ist also immer durch einen Sub-Pfad innerhalb des Pfades, der durch die URL spezifiziert ist (auch URL-Präfix genannt) definiert. Es ist jedoch auch möglich, mehr als einen HTTP-Request-Handler durch ein einziges URL-Präfix zu definieren.
Die Pfadkomponenten werden von links nach rechts abgearbeitet, um die entsprechenden ICF-Services zu finden.

Da beliebig viele HTTP-Request-Handler zu einem Service hinterlegt sein können, werden diese in Abhängigkeit von dem jeweiligen Wert des Attributs
Nun wird der
Requests durch die HTTP-Extension bearbeitet (7).