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Einsatzmöglichkeiten

Der EH&S Workflow automatisiert die Pflege von Bewertungsarten. Unter dem Sammelbegriff EH&S Workflow sind dabei ein Reihe von Werkzeugen zusammengefaßt, die Sie bei der Erstellung von Workflow-Definitionen innerhalb der R/3-Komponente Produktsicherheit unterstützen.

Weiter Informationen finden Sie

Ablauf

  1. Ein Sachbearbeiter nimmt bei einer Spezifikation mit oder ohne Änderungsnummer eine Änderung an einem Objekt vor, das als Startereignis der Startbedingung Ihrer Workflow-Definition im Customizing der Produktsicherheit festgelegt wurde. Sie können Objekte folgender Kategorien als Startereignis definieren:

Das R/3-System prüft anschließend, ob die Startbedingung vollständig erfüllt ist. Dazu müssen zu der Spezifikation alle Bewertungsarten bearbeitet sein, die explizit als Bewertungsarten der Startbedingung definiert wurden. Auf diese Weise werden unvollständig bearbeitete Spezifikationen vom Workflow ausgeschlossen. Weitere Informationen finden Sie im Customizing der Produktsicherheit in der IMG-Aktivität Startbedingung festlegen.

  1. Der Report RC1WFSUB ermittelt alle Spezifikationen, die seit dem letzten Workflow-Lauf geändert wurden. Er prüft für jede Kombination (Spezifikation, geändertes Objekt), ob die Startbedingung der Workflow-Definition erfüllt ist. Alle Spezifikationen, die die Prüfung bestanden haben, werden als Spezifikationsmenge dem Workflow übergeben. (Weitere Informationen finden Sie in der IMG-Aktivität Job zum Start des EH&S Workflows einrichten).
  1. Der Workflow wird gestartet und erzeugt für jede Kombination (Spezifikation der Spezifikationsmenge, Eigenschaft im Aufgabenprofil) ein Workitem, das an alle Sachbearbeiter geschickt wird, die der Workflow-Definition zugeordnet sind.

Das Aufgabenprofil ist im Customizing der Produktsicherheit dem Workflow-Schritt zugeordnet und definiert, welche Bewertungsarten von Sachbearbeitern bearbeitet werden müssen. Weitere Informationen finden Sie in der IMG-Aktivität Aufgabenprofil festlegen.

Beispiel

Die Bewertungsart Löslichkeit in Wasser ist als Startereignis definiert und wird bei einer Spezifikation geändert. Der Workflow prüft, ob bei der Spezifikation die Bewertungsart Dichte bereits bearbeitet worden ist, da diese Bewertungsart bei den Bewertungsarten der Startbedingung eingetragen wurde.

Ist dies der Fall, so sorgt der Workflow dafür, daß die Bewertungsart Stabilität in Wasser durch den dafür zuständigen Sachbearbeiter überprüft und gegebenenfalls korrigiert wird.

Ergebnis

Wenn ein Sachbearbeiter ein Workitem annimmt, erscheint dieses nur noch in seinem Posteingang und verschwindet aus den Eingängen der anderen Sachbearbeiter.

Wenn ein Sachbearbeiter ein Workitem ausführt, gelangt er direkt in die Bewertung für die zugehörige Kombination (Spezifikation, Eigenschaft). Über die Funktion Workitem-Kontext können Sie die Änderungsbelege ansehen, die die Ursache für die Erzeugung des Workitems gewesen sind.

Falls der Sachbearbeiter Änderungen an der Bewertung vornimmt, werden wiederum Änderungsbelege erzeugt, die beim nächsten Lauf des Hintergrund-Jobs (Report RC1WFSUB) zu neuen Workflows führen können.

Nach dem Sichern kann der Sachbearbeiter einen Text als Anmerkung erfassen und die Bearbeitung des Schritts beenden.

 

 

 

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