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Folgendes Beispiel soll darlegen, warum das Arbeiten mit virtuellen Hosts sinnvoll sein kann.

Beispiel

Eine Firma namens ACME hat einen Rechner, der mit 2 Netzwerkkarten ausgestattet ist und damit 2 IP-Adressen besitzt: 1.2.3.4 und 1.2.5.6.

Unter der Adresse 1.2.3.4 soll der Rechner im ACME-Intranet angesprochen können, die Adresse 1.2.5.6 soll im ganzen Internet bekannt sein.

Diesen IP-Adressen sind folgende Hostnamen zugeordnet.

IP-Adresse

Hostname

1.2.3.4

myhost.acme.com

intranet.acme.com

mailhost.acme.com

1.2.5.6

acmegate.acme.com

acmenet.acme.com

Gibt es mehrere Hostnamen zu einer IP-Adresse, so ist einer der Defaultname, die anderen sind Aliases. Der Defaultname wird fett gedruckt dargestellt.

In der Transaktion SICF kann nun für jede der beiden Adressen ein virtueller Host eingerichtet werden. Beide virtuellen Hosts haben ihren eigenen HTTP-Servicebaum.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Man kann beispielsweise dem Defaulthost die Anfragen aus dem Intranet zuordnen, und einen virtuellen Host internet_host einrichten, der die Services für die Anfragen aus dem Internet (die über den Hostnamen acmenet.acme.com eintreffen) enthält.

In diesem Beispiel bieten beide Server einen Service sap/bc/ping an. Dies kann derselbe sein, was entweder durch Verwendung desselben HTTP-Request-Handlers oder durch einen Alias erreicht wird, es können aber auch unter demselben Namen verschiedene Services (mit verschiedenen Berechtigungen, Zugangsbeschränkungen etc.) hinterlegt sein (vgl. Anlegen eines Services).

Die virtuellen Hosts bieten also die Möglichkeit, die zur Verfügung stehenden Services auf höherer Ebene auseinanderzusteuern.

Siehe auch: Interaktionsmodell

 

 

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