Anfang des InhaltsbereichsDiese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Redundantes Einlesen von Objekten Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Problembeschreibung

Unnötige Performanceverluste können dadurch auftreten, dass die Definition der strukturellen Berechtigungen nicht redundanzfrei erfolgt, d.h. die Einträge in Tabelle T77PR (Definition der Berechtigungsprofile) sich für einen Benutzer überlappen, wie folgendes Beispiel illustriert.

Beispiel eines Gesamtprofils, das zu redundanten Überprüfungen führt:

Profil

Wurzelobjekt

Auswertungsweg

Profil 1:

O1

O-S-P (Planstellenbesetzung entlang Organisationsstruktur)

Profil 2:

O1

O_O_S_C (Stellen je Organisationseinheit)

Mit einem Profil dieser Art (Verwendung mehrerer Auswertungswege) wird oft versucht, Berechtigungsanforderungen abzubilden, die nicht mit einem Standardauswertungsweg realisierbar sind.

Im vorliegenden Fall wäre die Anforderung an das Profil eine Berechtigung auf Organisationseinheiten, Stellen, Planstellen und Personen, d.h. eine Kombination, die durch keinen Standardauswertungsweg abgedeckt ist, weshalb die zwei oben stehenden Auswertungswege verwendet werden.

Allerdings führt dies dazu, dass der Aufbau der Objektmenge für die strukturelle Berechtigung unnötigerweise verlängert wird, da bestimmte Objekte (O, S) mehrmals eingelesen werden:

Auswertungsweg O-S-P:

O B002 O

O B002 S

S A008 P

Auswertungsweg O_O_S_C:

O B002 O

O B003 S

S A007 C

Bei gleichzeitiger Verwendung dieser beiden Auswertungswege werden also sowohl Organisationseinheiten (O) als auch Planstellen (S) beim Aufbau der Objektmenge redundant eingelesen.

Lösungsvorschlag

Dies kann verhindert werden, indem man einen eigenen Auswertungsweg definiert, der alle Anforderungen an das Berechtigungsprofil erfüllt, dabei aber die benötigten Objekte nur einmal einliest. Im vorliegenden Fall könnte z.B. ein Auswertungsweg Z_O_S_C_P definiert werden:

Auswertungsweg Z_O_S_C_P:

O B002 O

O B003 S

S A008 P

S A007 C

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