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  1. Wählen Sie im Customizing der Speziellen Ledger die Aktion Validierung pflegen. Weitere Informationen zum Anlegen von Validierungen finden Sie im Einführungsleitfaden (IMG) der Speziellen Ledger unter Werkzeuge ® Validierung/Substitution/Regeln pflegen ® Validierung pflegen.
  2. Sie gelangen auf das Bild Validierungspflege. Expandieren Sie den gewünschten Knoten im Control links, der dem Anwendungsbereich entspricht. Expandieren Sie dann den Knoten, der dem von Ihnen gewünschten Zeitpunkt entspricht.

    Hinweis

    Dieser Knoten beinhaltet sowohl die Validierungsliste als auch die Regelliste, die zu diesem Zeitpunkt/Anwendung angelegt sind. Die Bearbeitung der Regeln (anlegen/ändern/anzeigen/löschen) ist von hier aus auch möglich.

  3. Wählen Sie Validierung ® Anlegen.
  4. Sie gelangen auf das Bild Validierung anlegen: Neue Validierung.

  5. Machen Sie folgende Eingaben:

– Name der Validierung

– Beschreibung der Validierung

Sie können auch die Berechtigungsgruppe eingeben, dadurch schränken Sie die Menge der Benutzer, die diese Validierung bearbeiten kann, ein.

Geben Sie diese Eingaben mit der Eingabetaste frei.

Wenn Sie zum Anlegen einer Validierung eine bereits vorhandene Validierung kopieren wollen, wählen Sie den zugehörigen Zeitpunkt im Control und wählen Sie dann die als Vorlage gewünschte Regel. Warten Sie nun unbedingt solange, bis in beiden Bildbereichen das System wieder eingabebereit ist. Anschließend wählen Sie Validierung ® Kopieren. Nehmen Sie die in Punkt 3 beschriebenen Eingaben vor.

Die Boolesche Klasse dieser Validierung (Vorlage) ist mit der Booleschen Klasse der Validierung, die Sie anlegen wollen, identisch.

 

Hinweis

Wenn Sie eine Matrix-Validierung anlegen, mit der Sie Daten für einen gesamten Beleg verproben können, verwenden Sie den Zeitpunkt 0003 in den Anwendungen Finanzwesen (FI), Konsolidierung (LC) und Konsolidierung Unternehmenscontrolling (EC-CS).

In der folgenden Tabelle sehen Sie Beispiele für die Kombination "Anwendungsbereich/Zeitpunkt".

Anwendungsbereich

Zeitpunkt

Beschreibung

CO

0001

Belegzeile

GL

0001
0002

Belegkopf
Belegzeile

FI

0001
0002
0003

Belegkopf
Belegzeile
Gesamter Beleg

  1. Wählen Sie die Eingabetaste.

Sie gelangen auf das Bild Validierung anlegen: <Name der Validierung> (1).

  1. Auf diesem Bild stehen Ihnen folgende weiteren Funktionen zur Verfügung:

Zusatzfunktionen (Bild Anlegen: Validierung <Name der Validierung> (1))

Auswahl

Funktion

Validierung® Anlegen

Validierung anlegen.

Validierung® Selektieren

Validierung auswählen: Das System expandiert automatisch den entsprechenden Knoten bis zu der ausgewählten Validierung. Eine Sicherheitsabfrage gibt Ihnen die Möglichkeit zum Ändern der selektierten Validierung.

Validierung® Kopieren

Das System legt eine neue Validierung an und verwendet die aktuelle Validierung als Vorlage dafür.

Validierung® Ändern

Wechsel in den Änderungsmodus.

Validierung ® Anzeigen

Wechsel in den Anzeigemodus.

Validierung® Sichern

Validierung sichern.

Bearbeiten ® Schritt einfügen

Ein neuer Schritt (ohne Inhalt) wird eingefügt. Falls es auch andere Schritte gibt, wird der neue Schritt an letzter Stelle eingefügt.

Zusätze ® Felder für Beding.

Liste der Felder anzeigen, die für die Validierung verwendet werden können. Welche Felder verwendet werden können, hängt von der Booleschen Klasse der Validierung ab.

Zusätze ® Felder für Substn..

Liste der Felder anzeigen, die innerhalb einer Substitution geändert werden können.

Zusätze ® Regelliste

Liste der Regeln anzeigen, die in der neu angelegten Validierung verwendet werden können.

Zusätze ® Setverzeichnis

Liste der im System angelegten Sets anzeigen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in Setverzeichnis anzeigen.

Zusätze ® Trace einschalt.

Trace-Funktion einschalten. Wenn Sie einen Beleg buchen, ruft das System die Validierung auf und zeigt an, welche Daten verwendet werden. Mit Hilfe dieser Funktion können Sie potentielle Fehler in der Definition der Validierung erkennen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in Die Verwendung der Trace-Funktion für Validierungen/Substitutionen/Regeln.

Zusätze ® Trace ausschalten

Trace-Funktion ausschalten.

Zusätze ® Verwendung

Aktuelle Verwendung der Validierung anzeigen.

Umfeld ® Regeln pflegen

Regeln anlegen/ändern/anzeigen. Selektieren des Knotens, der die Regelliste beinhaltet.

Umfeld ® Regeln anlegen

Regeln anlegen.

Umfeld ® Regeln selektieren

Regeln selektieren.

Umfeld ® Nachrichten pflegen

Nachrichten und Nachrichtenklassen anlegen/ändern/anzeigen/löschen.

 

  1. Falls Sie keine Vorlage für die Validierung verwendet haben, oder falls Sie einen neuen Schritt anlegen möchten. wählen Sie im Menü Bearbeiten ® Schritt einfügen oder wählen Sie die entsprechende Funktion in der Drucktastenleiste. Sie gelangen zum Bild Validierung anlegen: <Validierungsname> - Schritt <Schrittnummer> - Übersicht.

Auf diesem Bild stehen Ihnen folgende weitere Funktionen zur Verfügung:

Bearbeiten ® Schritt einfügen

Ein neuer Schritt wird eingefügt, direkt vor dem Schritt, der gerade bearbeitet wird.

Bearbeiten ® Schritt kopieren

Ein neuer Schritt wird erzeugt, mit dem Inhalt des Schrittes, der gerade bearbeitet wird.

Bearbeiten ® Schritt löschen

Der Schritt wird gelöscht.

Springen ® Kopf

Sie gelangen zurück zu den Validierungskopfdaten.

 

  1. Um einen vorhandenen Validierungsschritt zu bearbeiten, selektieren Sie im Control den Knoten Schritt <Nr.>. Sie erhalten dann einen Überblick über die Voraussetzungen, Prüfung und Nachrichten zu diesem Schritt. ). Geben Sie, falls notwendig, eine Beschreibung für den Validierungsschritt ein. Falls Sie eine, dieser Elemente bearbeiten möchten, so können Sie entweder durch Doppelklick im entsprechenden Bereich oder durch die Auswahl des entsprechenden Knotens im Control weiter navigieren.
  1. Definieren Sie die Boolesche Aussage, die als Voraussetzung für die Selektion der zu validierenden Daten verwendet wird.
  2. Ist die Aussage unwahr, wird der eingegebene Wert nicht für die Validierung selektiert, die Transaktion wird fortgesetzt. Ist die Aussage wahr, wird der eingegebene Wert gegen die im Feld Prüfung eingegebene Prüfaussage verprobt.

    Der Formel-Editor stellt Ihnen eine leicht bedienbare Schnittstelle zur Verfügung, mit deren Hilfe Sie logische Aussagen in Validierungen, Substitutionen und Regeln eingeben können. Weitere Informationen finden Sie unter Formel-Editor.

  3. Definieren Sie die Boolesche Aussage, die zur Prüfung der Daten verwendet wird, die aufgrund der im Feld Voraussetzung eingegebenen Aussage selektiert wurden.

Wenn die Prüfaussage wahr ist, ist der eingegebene Wert gültig und die Transaktion wird fortgesetzt. Wenn die Prüfaussage unwahr ist, gibt das System eine Fehlermeldung aus.

Der Formel-Editor stellt Ihnen eine leicht bedienbare Schnittstelle zur Verfügung, mit deren Hilfe Sie logische Aussagen in Validierungen, Substitutionen und Regeln eingeben können. Weitere Informationen finden Sie unter Formel-Editor.

Weitere Informationen über die Syntaxregeln, die Sie bei der Eingabe Boolescher Aussagen verwenden, finden Sie unter Syntaxregeln für Boolesche Aussagen.

Hinweis

In die Voraussetzungsaussage und/oder die Prüfaussage können Sie auch einen Benutzer-Exit (Typ 1 oder 3) eingeben. Weitere Informationen über Benutzer-Exits finden Sie unter Benutzer-Exits in Validierungen/Substitutionen/Regeln.

  1. In dem Bild Validierung anlegen: <Validierungsname> - Schritt <Schrittnummer> - Nachricht machen Sie die folgenden Eingaben:

- Nachrichtentyp und -nummer

Sie müssen alle Stellen der Nachrichtennummer eingeben (auch die führenden Nullen).

– Nachrichtenvariablen

Auf dem Bild sind vier Eingabefelder (1-4) für maximal vier Nachrichtenvariablen (&) eingeblendet. Wenn das System in einer Nachricht auf eine Variable (&) stößt, setzt es den entsprechenden "Tabelle/Feld"-Wert an die Stelle der Variablen. Die Reihenfolge der "Tabelle/Feld"-Namen entspricht der Reihenfolge, in der die Variablen in der Nachricht erscheinen.

Beispiel

Die folgende Nachricht enthält zwei Variablen:

Kostenstelle & kann mit Konto & nicht verwendet werden

Die erste Variable (&) bezieht sich auf die Tabelle GLU1 und die Dimension "Kostenstelle" (RCNTR). Aus diesem Grund stehen in den ersten Ausgabefeldern folgende Einträge:

Ausgabefelder 1 GLU1 RCNTR

Die zweite Variable (&) bezieht sich auf die Tabelle GLU1 und die Dimension "Konto" (RACCT). Aus diesem Grund lauten die Einträge für die Ausgabefelder 2 wie folgt:

Ausgabefelder 2 GLU1 RACCT

Wenn der für die Kostenstelle eingegebene Wert 100, der für das Konto eingegebene Wert 0000500000 und die Prüfaussage unwahr ist, wird vom System folgende Meldung ausgegeben:

Kostenstelle 100 kann mit Konto 0000500000 nicht verwendet werden

Welche Kombinationen "Tabelle/Feld" Sie für die Validierung verwenden können, hängt von den Feldern ab, die in der Voraussetzungs- und in der Prüfaussage verwendet werden. In der Validierungsnachricht können Sie alle Felder verwenden, die in der Voraussetzungs- und in der Prüfaussage verwendet werden. Gültige "Tabelle/Feld"-Kombinationen erhalten Sie über die Eingabehilfe.

Weitere Informationen zur Eingabe von Nachrichten finden Sie unter Validierungsnachrichten.

Kennzeichen, über das festgelegt wird, ob neben der Ausgabe einer Systemmeldung durch den Validierungsschritt auch ein Workflow gestartet werden soll, wenn die Voraussetzungsaussage wahr (TRUE) und die Prüfaussage unwahr (FALSE) ist.

Wenn Sie von einem Validierungsschritt aus einen Workflow starten wollen, müssen Sie zunächst im Menü SAP Business Workflow (Entwicklung) einen eigenen Workflow und eine Workflow-Aktion definieren (Werkzeuge ® Business Workflow ® Entwicklung).

Der Objekttyp VALIDATION und das Ereignis Triggered, das gestartet wird, wenn die Validierung nicht erfolgreich ist, werden mit der Validierungs-/Substitutions-Software ausgeliefert.

Auch die Standardfunktion MsgDisplay wird mit der Validierungs-/Substitutions-Software ausgeliefert. Mit dieser Funktion können Sie die Nachricht anzeigen, die durch die Validierung ausgegeben wird (inklusive der Ausgabefelder für die Nachrichtenvariablen), wenn ein Workflow durch die Validierung gestartet wurde.

Sie müssen den (die) Namen des (der) Benutzer(s) angeben, der (die) die Validierungsnachricht und den Workflow empfängt (empfangen). Diese Empfänger erhalten im Systemeingang eine Liste von Work-Items, in der die zu bearbeitenden Vorgänge detailliert aufgeführt werden.

Weitere Informationen über Workflows in FI-SL finden Sie in der SAP-Bibliothek in der Dokumentation Workflow aus einer Validierung heraus anstoßen (FI-SL) in der SAP-Bibliothek (Basis ® Business Engineering Workbench ® Workflow-Szenarien der Anwendungen).

Allgemeine Informationen über Business-Workflows finden Sie in der SAP-Bibliothek in der Dokumentation SAP Business Workflow in der SAP-Bibliothek (Basis ® Business Engineering Workbench).

  1. Während der Validierungsbearbeitung werden die Schritte automatisch vom System fortlaufend nummeriert. Um Schritte zu verschieben gehen Sie folgendermaßen vor: Selektieren Sie den jeweiligen Knoten zum Schritt. Anschließend können Sie diesen Schritt bewegen und zu einem Knoten, der einem anderen Schritt entspricht, bewegen. Der ausgewählte Schritt wird vor dem Zielschritt eingefügt (Drag and Drop Mechanismus). Dies kann nur innerhalb einer Validierung geschehen.
  2. Wenn Sie die Verarbeitung der Validierung beendet haben, können Sie im Menü Validierung ® Sichern wählen.
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