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Verwendung

Bevor Daten im FI-SL-System gebucht werden können, müssen Sie Buchungsperioden und einen erlaubten Buchungszeitraum definieren. Durch die Buchungsperioden wird der Geschäftskalender definiert, durch den erlaubten Buchungszeitraum wird festgelegt, welche Perioden zur Bebuchung offen sind.

Sie können Ihren Geschäftskalender so definieren, daß das System die Daten anhand einer eindeutigen Buchungsperiode identifizieren kann. Hierzu definieren Sie lediglich das Enddatum der Periode. Das System errechnet auf Grundlage des Buchungsdatums, in welche Periode eines Speziellen Ledgers der betreffende Geschäftsvorfall gebucht wird.

Funktionsumfang

Beispiel

Ein Spezielles Ledger könnte Informationen enthalten, die für wöchentliche Berichte relevant sind, dieselben Geschäftsvorfälle könnten jedoch gleichzeitig in ein anderes Spezielles Ledger fließen, das der Erstellung monatlicher Bilanzen dient. Das Spezielle Ledger für die wöchentlichen Berichte hätte 52 Perioden, das Spezielle Ledger zur Erstellung monatlicher Bilanzen hätte lediglich 12 Buchungsperioden.

Hinweis

Der FI-SL-Integration-Manager prüft für Buchungen, die aus anderen Anwendungen (z.B. aus FI oder CO) ins FI-SL-System kommen, nicht, ob eine bestimmte Periode zur Bebuchung offen ist. Diese Prüfung sollte im Sendersystem, d.h. in dem System, in dem die Buchung erfolgt, durchgeführt werden.

Buchungsperioden definieren

Wenn Sie Ihr FI-SL-System einführen, müssen Sie Buchungsperioden definieren. Durch die Definition der Buchungsperioden legen Sie den Geschäftskalender, das Geschäftsjahr und die Buchungsperioden innerhalb des Geschäftsjahres fest.

Weitere Informationen zur Definition von Buchungsperioden finden Sie im Einführungsleitfaden (IMG) der Speziellen Ledger.

Erlaubte Buchungszeiträume definieren

Sie müssen für jede "Buchungskreis/Ledger"- bzw. "Gesellschaft/Ledger"-Kombination einen erlaubten Buchungszeitraum anlegen. Durch den erlaubten Buchungszeitraum wird festgelegt, welche Perioden für eine bestimmte Kombination zur Bebuchung offen sind. Wenn Sie für eine "Buchungskreis/Ledger"- bzw. "Gesellschaft/Ledger"-Kombination keinen erlaubten Buchungszeitraum definieren, können für diese Kombination keine Daten gebucht werden.

Beispiel

Sie können eine Geschäftsjahresvariante für einen lokalen Buchungskreis definieren und dann eine andere Geschäftsjahresvariante für die "Buchungskreis/Ledger"-Kombination definieren.

Sie können erlaubte Buchungszeiträume für verschiedene FI-SL-Versionen und verschiedene Satztypen (z.B. Istdaten, Plandaten) definieren. Innerhalb einer "Buchungskreis/Ledger"- bzw. "Gesellschaft/Ledger"-Kombination können Sie Buchungsperioden für eine "Version/Satztyp"-Kombination jederzeit öffnen und schließen.

Weitere Informationen zur Definition erlaubter Buchungszeiträume finden Sie im Einführungsleitfaden (IMG) der Speziellen Ledger.

Sonderperioden

Mit Hilfe der Geschäftsjahresvariante ist es möglich, im FI-SL-System Sonderperioden zu verwenden. Wenn Sie eine Geschäftsjahresvariante definieren, geben Sie die Perioden und Sonderperioden für ein Geschäftsjahr ein. Anschließend ordnen Sie die Geschäftsjahresvariante einer Gesellschaft zu. Wenn Sie ein Ledger definieren, ordnen Sie einer "Gesellschaft/Ledger"-Kombination eine Geschäftsjahresvariante zu. Durch die einer Gesellschaft und einer "Gesellschaft/Ledger"-Kombination zugeordnete Geschäftsjahresvariante wird festgelegt, ob Sonderperioden verwendet werden oder nicht.

Mit Hilfe der Geschäftsjahresvariante bucht das System auf die Sonderperioden (siehe folgende Tabelle).

"Wenn/Dann"-Tabelle für die Bebuchung von Sonderperioden

Wenn die der Gesellschaft und der Kombination "Gesellschaft/Ledger" zugeordneten Geschäftsjahresvarianten

dann

identisch sind,

werden die Daten auf die für die "Gesellschaft/
Ledger"-Kombination definierten Sonderperioden gebucht.

verschieden sind und es in der Geschäftsjahresvariante des Ledgers weniger Sonderperioden gibt als in der Geschäftsjahresvariante der Gesellschaft,

werden die Daten auf die letzte Sonderperiode der "Gesellschaft/Ledger"-Kombination gebucht. Wenn keine Sonderperiode definiert ist, wird die höchste Periode verwendet.

Beispiel:

Die Geschäftsjahresvariante der Gesellschaft hat vier Sonderperioden, die Geschäftsjahresvariante der Kombination "Ledger/Gesellschaft" hat zwei Sonderperioden. Sie buchen in die vierte Sonderperiode. Das System bucht in diesem Fall in
die zweite Sonderperiode des Ledgers.

verschieden sind und es in der Geschäftsjahresvariante des Ledgers mehr Sonderperioden gibt als in der Geschäftsjahresvariante der Gesellschaft,

werden die Daten auf die entsprechende, für die Kombination "Gesellschaft/Ledger" definierte Sonderperiode gebucht.

Beispiel:

Die Geschäftsjahresvariante hat zwei Sonderperioden und die Geschäftsjahresvariante der Kombination "Gesellschaft/Ledger" hat vier Sonderperioden. Sie buchen in die zweite Sonderperiode. Das System bucht in diesem Fall in die zweite Sonderperiode des Ledgers.

 

Hinweis

Vom Bild Spezielle Ledger aus können Sie mit der Funktion Istbuchung nur dann eine Sonderperiode bebuchen, wenn das Buchungsdatum in die letzte normale Buchungsperiode des Geschäftsjahres fällt.

Wenn Sie für eine Gesellschaft Sonderperioden bebuchen wollen, müssen Sie dieser Gesellschaft einen Buchungskreis zuordnen. Wenn Sie Buchungen für eine globale Gesellschaft vornehmen und diese Gesellschaft keinem lokalen Buchungskreis zugeordnet ist, können Sie für die Gesellschaft keine Sonderperioden bebuchen.

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