Anfang des InhaltsbereichsFunktionsdokumentationVerwendung von Anordnungsbeziehungen Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Die meisten Aufträge in der Instandhaltung werden ohne spezielle Anordnungsbeziehungen (AOBs) zwischen den einzelnen Vorgängen geplant und ausgeführt.

Sie sollten aber die Benutzung von AOBs in folgenden Fällen in Erwägung ziehen:

Sie können Anordnungsbeziehungen manuell anlegen oder automatisch erzeugen lassen.

Achtung

Beachten Sie, daß Sie nur Vorgänge durch AOBs miteinander vernetzen können; Untervorgänge können Sie nicht miteinander vernetzen.

Integration

Wenn Sie AOBs im Auftrag verwenden, geben Sie dem Auftrag die wesentlichen Eigenschaften eines Netzplans aus dem Projektsystem PS.

Weitere Informationen zu Netzplänen finden Sie unter Strukturlink PS - Projektsystem.

Voraussetzungen

Bevor Sie mit der Vernetzung von Auftragsvorgängen beginnen, sollten Sie überlegen, ob die automatisch erzeugte Normalfolge, die für einen Auftrag auch ohne explizite Vernetzung gilt, nicht ausreichend ist.

Vernetzen Sie die einzelnen Vorgänge erst, wenn Sie sicher sind, daß Sie eine andere AOB zwischen den einzelnen Vorgängen oder parallele Vorgänge wünschen.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, bevor Sie AOBs anlegen und pflegen können:

Hinweis

Wenn Sie für die Grafikanzeige ein anderes Profil als das Standardprofil wünschen, müssen Sie es mit Hilfe der Customizing-Funktion definieren und den gewünschten Systembenutzern zuordnen.

Funktionsumfang

AOBs mit Hilfe der Liste anlegen

Für die Erfassung der AOBs steht Ihnen eine Liste zur Verfügung.

AOBs mit Hilfe der Grafik anlegen

Für die Erfassung der AOBs steht Ihnen neben der Liste auch eine Grafik zur Verfügung.

Vorgänge zu AOBs in der Grafik erfassen

Wenn Sie AOBs in der Grafik erfassen oder ändern und dabei feststellen, daß ein bestimmter Vorgang noch nicht erfaßt ist, können Sie ihn in der Grafik erfassen.

AOBs automatisch erzeugen

Wenn zwischen den Vorgängen von zwei oder mehr Aufträgen schon mindestens eine Anordnungsbeziehung besteht, können Sie zwischen allen noch nicht durch AOBs verknüpften Vorgängen automatisch AOBs erzeugen. Die so erzeugten AOBs gehören der AOB-Art Normalfolge an.

Dadurch können Sie verhindern, daß alle die Vorgänge, zwischen denen keine AOB angelegt wurde, zeitgleich mit dem ersten Vorgang terminiert werden.

Diese Funktion kann nur ausgeführt werden, wenn schon mindestens zwei Vorgänge miteinander verknüpft worden sind. Wenn dies nicht der Fall ist, bestimmt weiterhin die Vorgangsnummer die Reihenfolge der Terminierung.

Die Funktion ist über Auftrag ® Funktionen ® Termine ® AOBs erzeugen ausführbar.

Aufträge durch AOBs vernetzen

Sie können die Vorgänge mehrerer Aufträge mit Hilfe von AOBs miteinander vernetzen. Sie erstellen auf diese Weise ein Vorgangsnetz, das alle angegebenen Aufträge miteinander verbindet.

Um mehrere Aufträge durch AOBs miteinander zu vernetzen, stehen Ihnen die folgenden beiden Möglichkeiten zur Verfügung:

Gehen Sie dazu so vor wie in AOBs in der Liste anlegen beschrieben.

Gehen Sie dazu so vor wie in AOBs in der Grafik anlegen beschrieben.

AOBs anzeigen, ändern und löschen

Einmal angelegte AOBs zwischen Vorgängen können Sie anzeigen, ändern und auch wieder löschen.

Zyklusanalyse durchführen

In der Instandhaltung werden die durch AOBs verbundenen Vorgänge innerhalb eines Vorgangsnetzes nacheinander ausgeführt. Einzelne Vorgänge dürfen nicht wiederholt vernetzt werden. Es darf nicht zu einem Kreisablauf, einem sogenannten Zyklus kommen, denn sonst gibt es Probleme bei der Terminierung des Auftrags.

Um zu vermeiden, daß Sie solche Zyklen speichern, bietet die Komponente PM die Zyklusanalyse an. Sie ist ein Hilfsmittel, das prüft, ob in einem Vorgangsnetz ein Zyklus existiert. Sie sollten die Zyklusanalyse immer dann aufrufen, wenn Sie neue AOBs angelegt oder bestehende geändert haben.

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